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Parteien streiten über Wohnbaupolitik

Wunstorf Parteien streiten über Wohnbaupolitik

Einen Monat vor der Kommunalwahl hat es am Donnerstag noch einmal eine lautstarke Debatte um die künftige Wohnbaupolitik der Stadt gegeben. Während die CDU versuchte, sich als Tempomacher zu profilieren, machte die SPD deutlich, dass die Positionen im Grunde nicht weit auseinander liegen.

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Die Politik will wieder mehr Richtkränze über Wunstorf sehen - die Frage ist wo und wann.

Quelle: dpa/Archiv

Wunstorf. "Unser Antrag ist die logische Konsequenz, nachdem das Gutachten zum Wohnraumbedarf ein sehr differenziertes Bild ergeben hat", sagte Kirsten Riedel für die rot-grüne Mehrheitsgruppe, die die Forderung an die Verwaltung nach konkreten Vorschlägen für unterschiedliche Sektoren des Wohnens am Ende auch beschloss. Dabei soll auch immer die vorhandene Infrastruktur berücksichtigt werden. "Wir wollen die Instrumente gezielt einsetzen, nicht wild drauflosbauen" betonte Riedel. Renate Rohde (SPD) zählte auf, dass ja sehr viele Wohnprojekte jetzt ohnehin schon anlaufen, von Mühle und Sölter-Gelände bis zum Vion-Areal.

Doch die CDU stört sich unter anderem daran, dass in den Ortsteilen noch zu wenig passiere. "Man kann doch spüren, dass Bedarf da ist", sagte ihre Sprecherin Christiane Schweer, so dass aus Sicht Ihrer Partei keine großen weiteren Konzepte notwendig sind. Nicolai Balzer sieht einen Geschosswohnungsbau nur für möglich an mit einer entsprechenden Förderung. Für ihn haben aber auch neue Einfamilienhäuser den Nebeneffekt, dass an anderer Stelle einfacherer Wohnraum frei wird.

Baureferatsleiter Robert Lehmann gab den Politikern zu bedenken: "Wir rotieren doch schon in der Verwaltung, wir schaffen personell nicht deutlich mehr an Projekten." Sein Kollege Peter Pfadenhauer wies auf die Widersprüchlichkeiten hin, dass das Interesse der Investoren sich nicht unbedingt mit den Bedarfen deckt, die in dem Gutachten vorgestellt worden sind. Das müsse man zusammenbringen.

Von Sven Sokoll

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