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Anwohnerprotest: Meerbahner geben Pläne auf

Wunstorf Anwohnerprotest: Meerbahner geben Pläne auf

Nach Anliegerprotesten verfolgt der Verein Steinhuder Meer-Bahn die Pläne für Feldbahnfahrten von seinem Museum zur Windmühle Paula nicht weiter. "Wir wollten etwas für Steinhude tun. Wir müssen aber zur Kenntnis zu nehmen, dass die Anwohner das nicht wollen", sagte der Vorsitzende Nils Hoffmann.

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Anlieger der alten Meerbahntrasse haben sich dagegen ausgesprochen, dort im Sommer wieder Züge fahren zu lassen.

Quelle: Sven Sokoll

Steinhude. Da in einem Gespräch in aufgeheizter Atmosphäre auch mit rechtlichen Schritten gedroht worden sei, mache es keinen Sinn, dass der Verein sich dafür weiter engagiere.

"Leider haben wir von den Plänen erst durch die Berichterstattung erfahren", sagte Michael Pohl, einer der Anlieger. Sie wollen den Radweg auf der alten Meerbahntrasse in seiner jetzigen Funktion erhalten. Zu dem Weg haben sie teilweise auch Zugänge von ihren Grundstücken angelegt, die mit einer Trasse vielleicht nicht mehr nutzbar wären. Sie sehen in dem Vorstoß der Bahner eine sympathische Idee, die aber kaum verträglich umzusetzen sei.

"Wir haben vorgeschlagen, dass die Feldbahn hinter der Bebauung zur Mühle fahren könnte", sagt Christian Rother. Doch dafür reichen die vorhandenen Schienen nicht aus. Sie machten auch deutlich, dass sie für einzelne Fahrten zu Veranstaltungen durchaus Verständnis hätten, etwa mit dem nicht schienengebundenen Zug, der schon Touristen in Steinhude befördert.

Von Sven Sokoll

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