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Bahn will Baustellenzufahrt nicht ändern

Wunstorf Bahn will Baustellenzufahrt nicht ändern

Die Bauarbeiten an der neuen Bahnbrücke am Luther Forst kommen planmäßig voran. Regelmäßige Nutzer der Bundesstraße 441 beklagen aber, dass am Abzweig zur Baustelle völlig unnötige Wartezeiten für sie entstehen. Von "volkswirtschaftlichem Unsinn" spricht ein Kritiker.

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Aus Sicht der Bahn ist nicht zu erwarten, dass die Verkehrsregelung auf der B 441 bald wieder geändert wird.

Quelle: Sven Sokoll

Luthe. Damit die Baufahrzeuge sich nicht in die Geradeaus-Spur zurück stauen, war der Linksabbieger von der Autobahn kommend verlängert worden. Eine provisorische Ampel gibt der Fahrtrichtung außerdem mehr Zeit, dazu ist im ganzen Bereich die Geschwindigkeit reduziert worden. Und das, wo die Spur nach Beobachtung des Pendlers nur recht selten benutzt wird.

Die Bahn räumt ein, dass ein Kompromiss schwer zu finden war, weil die Menge des Verkehrs zur Baustelle schwankt. Allerdings bringen immerhin 60 Lastwagen aktuell jeden Tag etwa 1500 Tonnen Bodenmaterial zur Baustelle. Ab August oder September soll die Menge noch einmal zunehmen, dazu kommen Fahrzeuge der Baufirmen und Betontransporter. Derzeit ist deshalb nicht geplant, die Verkehrsregelung noch einmal zu überprüfen.

"Sie ist bewusst so abgestimmt, dass möglichst wenige Beeinträchtigungen für Verkehrsteilnehmer entstehen", sagte Bahnsprecherin Sabine Brunkhorst. Das heißt, dass die Regelung voraussichtlich bis Februar 2018 so bleiben wird. "Sollte es möglich sein, die Verkehrsregelung vorher in den Ursprungszustand zu versetzen, so werden wir das versuchen." Fest versprechen will die Bahn das aber nicht.

Ziel der Bauarbeiten ist, eine Brücke für den Güterverkehr aus dem Jahr 1907 zu ersetzen. Der Nachfolger befindet sich in der Fertigstellung, außerdem wird der neue Bahndamm erstellt. Im Dezember soll der erste Zug über die neue Verbindung rollen können. Ungeplante Verkehrsbehinderungen auf der Bahnstrecke oder Lärmbeschwerden hat es bisher nicht gegeben.

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Die neue Bahnbrücke soll im Dezember so weit sein, dass die ersten Züge über sie fahren.

Quelle: Sven Sokoll
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