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Verurteilung für Hammerhieb

Wunstorf/Neustadt Verurteilung für Hammerhieb

Den Schlag mit einem Zimmermannshammer auf seine damalige Freundin hat ein 35-jähriger Wunstorfer vor dem Neustädter Schöffengericht gestanden. Er wurde zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten verurteilt.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Wunstorf. Der Angeklagte hatte sich von seiner dreiköpfigen Familie getrennt und im Februar 2014 dann die 27-Jährige kennen- und ebenso schnell liebengelernt, wie er berichtete. Allerdings habe ihre aufkommende Eifersucht auf seine getrennt lebende Familie zu immer mehr Streit geführt. Am Abend des 20. August 2014 rangelten beide schließlich in der Wohnung der 27-Jährigen miteinander. Der Angeklagte gab an, sie habe ihn mit einem Schlagstock attackiert, worauf er sich auf dem Boden liegend mit dem Hammerschlag gegen das Schienbein aus den Zwängen der 27-Jährigen befreien wollte. Er bestritt, auf sie eingetreten zu haben und behauptete, die Freundin habe schon oft aggressiv reagiert und sich dabei auch selbst verletzt.

Das 27-jährige Opfer räumte seine Drogensucht ein, die aber behandelt werde. Sie habe sich an dem Abend darüber geärgert, dass er trotz eines Versprechens begann, Amphetamine zu nehmen. Bei dem handfesten Streit darüber habe sie als schwache Frau den Kürzeren gezogen. Die Verletzungen hätten ihr noch drei Monate danach Schmerzen bereitet. Nachdem sie nach dem Hammerschlag am Boden gelegen habe, habe der Angeklagte ihr noch einen Tritt gegen den Kopf verpasst.

Der Vorsitzende Richter Hartmut Pinkenburg sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte nicht in Notwehr gehandelt hatte. Der Angeklagte muss auch 2400 Euro an den Assistenzhundeverein Apporte zahlen.

von Edeltraud Helms

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