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Große Pläne für Klein Heidorner Grundschule

Wunstorf Große Pläne für Klein Heidorner Grundschule

Als erste Grundschule der Stadt soll die Klein Heidorner Einrichtung in eine offene Ganztagsschule umgebaut werden. Zeitgleich sind die Sanierung der Klassenräume sowie behindertengerechte Umbauten vorgesehen. Michael Neubacher vom Gebäudemanagement der Stadt stellte dem Ortsrat die Pläne vor.

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Farbig sind die drei geplanten Baumaßnahmen - Anbau (lila), Sanierung (braun) und behindertengerechter Umbau (grün) - an der Grundschule Klein Heidorn eingezeichnet.

Quelle: Stadtverwaltung

Klein Heidorn. Drei neue Elemente sollen an der Nordseite in Richtung Sportplatz für den Ganztagsbetrieb entstehen. Dazu gehört eine voll eingerichtete Küche mit eigenem Eingang für die Anlieferung, Umkleidemöglichkeit und WC für die Mitarbeiter sowie Lagerplatz. In der 66 Quadratmeter großen, lichtdurchfluteten Mensa sollen 30 Schüler zeitgleich essen können, nebenan ein heller Multifunktionsraum gebaut werden. Die großen Fensterfronten sollen auch den angrenzenden Flur erhellen.

Der Korridor sowie die Räume erhalten unter anderem eine neue Beleuchtung, Fußbodenbelag sowie Akustikdecken. Für mobiliätseingeschränkte Schüler wird ein Treppenlift im Altbau eingebaut und der Eingang der Sporthalle auf 1,11 Meter verbreitert. In den Neubau kommt ein Behinderten-WC.

Der grobe Zeitplan für die geschätzten 1,5 Millionen teuren Arbeiten steht bereits fest. Der Bauantrag soll noch in diesem Jahr gestellt werden, die Ausschreibung Anfang 2017 erfolgen. Die Bauarbeiter könnten dann ab Mitte 2017 anrücken. Läuft alles nach Plan, Anfang 2018 die Arbeiten beendet sein. Die Kinder müssten während der Bauarbeiten in Container ausweichen. Diese etwa 20 Stück könnten auf dem gegenüberliegenden Bolzplatz aufgestellt werden. "Das ist der optimale Standort. Es kann zu Einschränkungen beim Schützenfest und für die Fußballer kommen", hofft Neubacher auf Verständnis der Ortsratsmitglieder.

"Die Schule geht vor", räumte Ortsbürgermeister Jann Weerts ein. Außerdem werde dadurch der Schulstandort für Jahrzehnte gesichert, und so sprachen sich alle Ortsratsmitglieder für die Pläne aus. Als nächstes stehen diese bei den Ausschüssen auf der Tagesordnung.

Von Rita Nandy

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