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Viel Wasser statt Licht

Wunstorf Viel Wasser statt Licht

Was für ein Pech: Statt wie geplant bunt und laut wurde der 13. Kinder- und Jugendtag zum Thema Licht trüb und feucht. Der anhaltende Regen lockte am Wochenende nur wenige Besucher in die Innenstadt.

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Ins Wasser gefallen: Der Kinder- und Jugendtag lockte nur wenige Besucher an und wurde vorzeitig abgebrochen .Die Sparkasse verlegte den Bungee-Run kurzerhand in die Eingangshalle.

Quelle: Nandy

Wunstorf. Morgens hatten die Beteiligten noch voller Enthusiasmus ihre Stände aufgebaut. „Trotz des Wetters sind alle 23 Vereine gekommen“, freute sich Nadine Heuer, Schriftführerin beim Stadtjugendring. Auch Ulrich Troschke, stellvertretender Bürgermeister, wünschte bei der Eröffnung noch, dass der Regen bald aufhöre und alle Vereine ihren Zuspruch finden würden. Doch um 14 Uhr gaben Organisatoren vom Stadtjugendring das Signal zum Abbau.

Die Idee, erstmals auf eine Bühne zu verzichten, hatte sich nicht ausgezahlt. So fiel das komplette Programm ins Wasser. Spontanität bewies die Sparkasse Wunstorf. Sie verlegte ihren Bungee-Run - einen Wettlauf an der Gummileine - kurzerhand in ihre Eingangshalle.

Familie Baal ließ sich vom Wetter indes nicht abschrecken. So freute sich Sohn Taylor wenig später über einen gemalten Skorpion auf seiner Wange. Die Befürchtungen waren allerdings groß, dass der Regen ihn sofort wieder abwaschen würde.

Wasserempfindlich waren auch die Werke aus fluoreszierende Farbe, die am Stand der Kunstschule entstanden. Als Kunst-Polizei hatten sich die Dozentinnen verkleidet. Sie wollen künftig dafür sorgen, dass jeder Kunst- und Kreativitätsangebote wahrnehmen kann. Einen Rausch der besonderen Art konnten Besucher am Stand des Teams Jugendarbeit der Region Hannover erleben. Die war mit einem Aerotrimm angereist, in dem der Besucher sich drehte und auf dem Kopf stand. Zur Alkoholprävention hatten die Sozialpädagogen aber auch sogenannte Rauschbrillen dabei. Davongerauscht sind die beiden schließlich vorzeitig, aufgrund des schlechten Wetters.

Von Rita Nandy

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