Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Volksbank Nienburg strebt Dreier-Fusion an

Wunstorf Volksbank Nienburg strebt Dreier-Fusion an

Die Volksbank Nienburg soll zum 1. Januar in einer größeren Regionalbank aufgehen, die noch keinen Namen trägt. Die Fusionsverhandlungen mit dem Institut in Steyerberg und der Volksbank Aller-Weser mit Sitz in Hoya haben in diesem Monat begonnen. Die neue Bank hätte 460 Mitarbeiter.

Voriger Artikel
Kneipp-Verein bittet zum Tanz
Nächster Artikel
Schüler informieren sich über Berufe

Joachim Meyer und Markus Strahler (Nienburg, von links) wollen mit Wolfgang Dreyer, Stefan Ullmann und Elmar Eich (Aller-Weser) sowie Wolfgang Tonne und Holger Hinrichs (Steyerberg) eine gemeinsame Volksbank schmieden.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf/Nienburg. Mit dem geplanten Zusammenschluss reagieren die drei Partner auf fehlende Erträge im Kerngeschäft wegen der niedrigen Zinsen und die steigenden Belastungen, weil immer mehr reguliert ist. "Wir als Volksbanken haben die Finanzkrise nicht verursacht, aber wir müssen mit unter den Folgen leiden", sagte der Nienburger Vorstand Joachim Meyer.

Gemeinsam wollen sich die Banken im digitalen Geschäft stärker aufstellen, mit den Synergieeffekten aber gleichzeitig auch ihre Präsenz vor Ort weiter sicherstellen. "Wir haben bereits Eckpunkte aufgestellt, in denen die Regionalität oberste Priorität hat", betonte sein Kollege Markus Strahler. Das bedeutet unter anderem, dass der Neubau auf dem früheren Sölter-Gelände in Wunstorf weiter eine wichtige Rolle in den Planungen spielt.

Kündigungen sollen mit der Fusion nicht verbunden sein, die den Mitarbeitern zudem auch bessere Entwicklungsmöglichkeiten bieten soll. Zu weiteren Veränderungen des Filialnetzes wollten die Vorstände sich für die nächsten Jahre nicht festlegen, auch wenn es eine wichtige Säule bleiben wird. Bei den schon beschlossenen Schritten bleibt es aber: Ende Oktober werden die Mitarbeiter aus der Großenheidorner Filiale abgezogen und nur Automaten dort verbleiben. Ähnlich war die Nienburger Bank im vergangenen Jahr auch schon in Hagenburg und in der Barne vorgegangen.

Zu den neuen Angeboten, die nach einem Zusammenschluss möglich sind, können auch eigene Spezialisten für die Landwirtschaft gehören. Die neue Bank würde den ganzen Landkreis Nienburg sowie die Städte Wunstorf und Verden umfassen. Die Bilanzsumme liegt zusammen bei 1,8 Milliarden Euro.

Mitarbeiter und Vertreter sind über die Pläne bereits informiert worden. Im Mai nächsten Jahres sollen die Vertreterversammlungen dann über die Ergebnisse der Fusionsverhandlungen befinden und die Einigung rückwirkend zum Jahreswechsel in Kraft setzen. "Das ist ein sehr großes und komplexes Projekt", betonte Wolfgang Tonne von der Volksbank Steyerberg.

Von Sven Sokoll

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Die neuen Mitglieder des Stadtrates

Das sind neuen Mitglieder des Stadtrates

doc6rmpf6dvtx2ygpv6k0q
Einfach mal selbst kreativ werden

Fotostrecke Wunstorf: Einfach mal selbst kreativ werden