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Party läutet Abriss auf Sölter-Gelände ein

Wunstorf Party läutet Abriss auf Sölter-Gelände ein

Das Tor zur Innenstadt erhält ein neues Gesicht. Am Freitag starteten die Abrissarbeiten für einen neuen Wohn- und Bürokomplex auf den Geländes des ehemaligen Autohauses Sölter, Am Stadtgraben. Am Abend zuvor hatten die Planer des Projekts Beteiligte und Nachbarn zu einer Abrissparty eingeladen.

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Die Abrissarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Autohauses Sölter haben begonnen.

Quelle: Rita Nandy

Wunstorf. Die Volksbank Nienburg und die Norddeutsche Wohnbau GmbH wollen das Vorhaben gemeinsam realisieren. Mit "Wir machen den Weg frei" machte sich der Geschäftsführer der Norddeutschen Wohnbau, Matthias Steinhauer, den Werbeslogan der Volksbank zu eigen und kündigte den Besuchern an, dass am nächsten Tag das Tankstellendach abgerissen werde. Markus Strahler vom Vorstand der Volksbank Nienburg griff den Ball auf und sagte, dass sich sein Geldinstitut auf einem guten Weg befinde. Für sein Unternehmen reiche es nicht aus, wenn viele ihre Bank in Form eines Handys bereits in der Hosentasche hätten. Dafür soll mit dem Neubau der Hauptgeschäftsstelle ein Zeichen gesetzt werden.

Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt zollte dem Engagement des Geldinstituts Respekt. "Wir haben diesen Mut nicht", sagte Eberhardt in seiner Funktion als Mitglied des Verwaltungsrates der Stadtsparkasse. Er freut sich, dass der zuletzt hässliche Standort verschwindet und ein schönes Entrée die Attraktivität der Stadt steigert. Gleichzeitig betonte er, dass es noch Gesprächsbedarf über den derzeitigen Entwurf gebe. "Das ist noch nicht der Letzte." Im Ortsrat Wunstorf gab es Bedenken, dass das Projekt zu wuchtig ausfallen könnte. Auch stieß die gläserne Fassade auf geteilte Reaktionen.

Auf einer Nutzfläche von 2000 Quadratmetern sollen neben der Hauptgeschäftsstelle der Volksbank unter anderem auch 19 Wohnungen entstehen. Nächstes Jahr könne mit deren Vertrieb gestartet werden, kündigte Matthias Steinhauer an.

Als direkter Nachbar hat auch Randolf Lohe eine Einladung zu der Abrissparty erhalten. Er begrüßt das Projekt, wenn es sich an die Landschaft anpasse und auf das Gesamtbild abgestimmt werde. Eigentlich sei er dafür alte Sachen zu erhalten, aber eine Stadt könne sich auch durch Neuerungen entwickeln. Er findet es sehr wichtig, wenn die Anwohner regelmäßig über die einzelnen Bauphasen informiert werden und hofft darauf, dass im Verlauf des Neubaus Experten auch eine Lösung für die katastrophale Verkehrssituation an der benachbarten Kreuzung finden.

Von Rita Nandy

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