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Nur zwei Volksbanken wollen noch fusionieren

Wunstorf Nur zwei Volksbanken wollen noch fusionieren

Die geplante Fusion von drei Volksbanken ist geplatzt. Nach den Verhandlungen wollen nun nur noch die Volksbanken Nienburg und Steyerberg zusammengehen. Der dritte Partner, die Volksbank Aller-Weser mit Sitz in Hoya, wird damit zunächst weiter eigenständig bleiben.

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Joachim Meyer und Markus Strahler (Nienburg, von links) wollten mit Wolfgang Dreyer, Stefan Ullmann und Elmar Eich (Aller-Weser) sowie Wolfgang Tonne und Holger Hinrichs (Steyerberg) eine gemeinsame Volksbank schmieden - das hat nicht geklappt.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf/Nienburg. Für die Zweier-Fusion sollen die gemeinsam entwickelten Konzepte auch weitgehend gelten, hieß es am Montag in einer gemeinsamen Mitteilung der drei Banken. "Das heißt auch, dass Wunstorf weiterhin Standort einer Regionalleitung sein wird", bestätigte Markus Strahler aus dem Vorstand der Volksbank Nienburg.

Alle Fragen sind indes noch nicht geklärt, weil erst seit zehn Tagen klar ist, dass der dritte Partnern nicht mit dabei ist. Am Donnerstag haben die Nienburger darüber schon ihre Vertreter informiert. Daraus geht hervor, dass die künftige Besetzung des zunächst siebenköpfigen Vorstands ein Streitpunkt war, der nicht beigelegt wurde. "Am Ende fehlte ein einheitlich positives Votum aller drei Aufsichtsräte", berichtete Strahler.

Auch zu zweit verspricht die vergrößerte Bank sich indes positive Effekte. "Wir haben von Anfang an immer auch diese Variante mit untersucht und als ein mögliches Ergebnis der Verhandlungen genannt", sagt der Vorstand. Die neue Bank wird eine Bilanzsumme von 1,1 Milliarden Euro und 280 Mitarbeiter haben. Sie wird von 35.000 Mitgliedern getragen. Die 65.000 Kunden verteilen sich auf 23 Geschäftsstellen. Der Fusionsprozess wird sich durch die Änderung nur geringfügig verzögern. Die Vertreter sollen jetzt am 7. Juni zusammengekommen, um darüber abzustimmen. Noch offen ist der künftige Name der Genossenschaft.

Unabhängig davon plant die Volksbank Nienburg weiter an ihrem neuen Wunstorfer Filialstandort auf dem früheren Sölter-Gelände. "Wir hoffen , dass wir dafür im Frühsommer die grundsätzlichen Beschlüsse haben", sagte Strahler.

Von Sven Sokoll

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