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Volksbank verteidigt Filial-Aus

Wunstorf Volksbank verteidigt Filial-Aus

„Die Volksbank ist kerngesund“, sagte Vorstand Markus Strahler bei der Mitgliederversammlung der Volksbank Nienburg im Zelt im Steinhuder Scheunenviertel. „Wir sind mit dem Ergebnis 2014 sehr zufrieden.“ Trotzdem will die Genossenschaftsbank ihr Geschäftsstellenkonzept weiter verschlanken.

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Bald unter einem Dach: Karl-Ludwig Dreyer (Steinhude, von links), Marc-Philipp Drewes (Hagenburg) und Silke Schenker (Großenheidorn).

Quelle: Jan Peter Wiborg

Wunstorf. Die drei Filialen Hagenburg, Großenheidorn und Steinhude sollen bis Ende 2016 zu einer in Steinhude verschmelzen.

Auch am Barneplatz in Wunstorf will die Volksbank ihre Filiale am Jahresende schließen. Die Suche nach einem Standort für einen Geldautomaten läuft.

Steigende Kosten vor dem Hintergrund der weltweiten Zinsentwicklung sowie zunehmende Regulierung haben nach den Angaben Strahlers zu der Entscheidung der Bank geführt. Mehrere 100.000 Euro jährlich machen nach Angaben des Volksbank-Vorstandes die Ausgaben für Vertretungen in kleinen Filialen aus. Diese müssten sukzessive gespart werden. Zudem stelle die Bank fest, dass die Filialen weniger in Anspruch genommen würden, allein die „beleghaften Bearbeitungen“ hätten sich um 60 Prozent reduziert.

Künftig soll deshalb die Kommunikation mittels Telefon und Internet verstärkt werden. Die Volksbank denkt unter anderem über ein zusätzliches Kundenservicecenter nach.

Während die Kundenberater künftig in der Geschäftsstelle in Steinhude arbeiten, wird die Volksbank in Hagenburg weiterhin mit einer Selbstbedienungsfiliale vertreten sein. „Einen Standort haben wir bereits gefunden“, sagte Strahler. „Wir werden umziehen an die Lange Straße, in die Front des Edeka-Marktes Kappe.“ Umbauplanungen würden derzeit laufen.

Über den weiteren Prozess der Filialverschmelzung will die Volksbank die Betroffenen ausführlich informieren. Allein in der Seeprovinz hat sie 4000 Mitglieder und 7000 Kunden. Strahler kündigte Lösungen an, wenn jemand nicht in der Lage sei, die weiter entfernte Filiale zu erreichen.

von Jan Peter Wiborg

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