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Ferien? Nicht in der IGS

Wunstorf Ferien? Nicht in der IGS

Wenn die Schüler der IGS Wunstorf nach den Ferien wieder zur Schule kommen, werden sie das Hauptgebäude ziemlich verändert vorfinden: Die Bauarbeiten laufen in der schulfreien Zeit besonders intensiv. So haben Klassenräume und Lehrerstationen jetzt zum großen Teil neues Mobiliar bekommen.

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Schulleiterin Elka Helma Rothämel zeigt die praktische neue Einrichtung der Klassenzimmer der IGS Wunstorf

Quelle: Kathrin Götze

Wunstorf. Schicke, höhenverstellbare Drehstühle auf Rollen sind mit speziell angebrachten Haken an den Tischen befestigt. Auch diese sind nun großteils in der Höhe variabel, können dann sowohl im Sitzen als auch im Stehen genutzt werden. "Das ist im Ganztagsbetrieb wirklich etwas wert", sagt Schulleiterin Elke Helma Rothämel auf einer kurzen Führung durch den Neubautrakt.

Freundlich und hell, mit großen Fensterflächen und meist weitem Blick ins Grüne präsentieren sich die neuen Fach- und Klassenräume, die in dem Anbau untergebracht werden. Laut Farbkonzept werden sie der Landschaft angepasst, wie die Schulleiterin lächelnd anmerkt: "Im Erdgeschoss haben wir Erdtöne, im ersten Stock Grün wie die Baumkronen, und im zweiten Türkisblau wie der Himmel", sagt Rothämel.

Auch im Altbau aus den Siebziger Jahren werden die Räume saniert und dem Gestaltungskonzept angepasst. Aktuell sieht es auf manchen Fluren noch wüst aus, die Deckenverkleidung ist entfernt. Dahinter kommen die nackten Bauteile und Leitungen zum Vorschein.

Auch einige Sanitärräume sind noch in Arbeit, ebenso wie der Dachbelag der neuen Mensa, die nach den Ferien den Betrieb aufnehmen soll. Die Schulleiterin ist auch während der schulfreien Zeit jeden Tag im Dienst, überwacht die Bauarbeiten und fungiert als Ansprechpartnerin, wenn mal etwas schiefläuft. Oder wenn Besuch kommt.

So wie am Mittwoch, als ein Lastwagen der Auslandshilfe vorfuhr, um die ausrangierten, aber noch brauchbaren Tische und Stühle abzuholen.

Die Hilfsorganisation des Bundes Freier evangelischer Gemeinden sammelt das Mobiliar, um es an Schulen in Osteuropa zu verteilen. Den Kontakt hat Kunsterzieherin Johanna Krüger hergestellt, wie Rothämel anerkennend sagt. Am letzten Schultag habe jeder seinen eigenen Stuhl in die Eingangshalle getragen, berichtet die Schulleiterin.

Und am Mittwoch haben neben Hausmeister Juri Keer, dem stellvertretenden Schulleiter Christian Pütter und etlichen Lehrern um Michael Fritz auch mehrere Neunt- und Zehntklässler mit angefasst, um die rund 60 Tische und und etwa 400 Stühle zu verladen.

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Von Kathrin Götze

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