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Mehr Jugendliche sollen mitreden

Wunstorf Mehr Jugendliche sollen mitreden

Drei der 17 Sitze des Jugendparlament sind nach der jüngsten Wahl von Anfang 2015 frei geblieben, weil es in einem der drei Wahlbereiche zu wenige Kandidaten gab. Deshalb will die Stadt jetzt die Regeln für die Wahl ändern.

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Sie sind im Januar 2015 in das Wunstorfer Jugendparlament gewählt wworden (vorn von links): Jessica Wiebking, Wiebke Krückeberg, Sophie Draken, Vivien Barresi, Lareen Marie Bernhardt, Finnja Herbst, hinten von links Tim-Luca Paulukat, Miriam Wesemann, Larissa Schmidt, Julian Sonnack, Meraz Hassan Ali. Es fehlen Vincent Brasse, Jule Pröhl und Clarissa Scholz.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Nach der Änderung, die der Rat am 20. April beschließen soll, soll es demnach künftig nur noch einen Wahlbereich geben. Die Dreiteilung war 2001 eingeführt worden, damit Jugendliche aus allen Bereichen des Stadtgebiets in das damals neu gegründete Parlament einziehen konnten. Die Bezirke orientierten sich an den Einzugsbereichen der drei Schulzentren.

Nachdem es aber zuletzt häufiger Probleme gab, genug Kandidaten zu finden, hat auch das Jugendparlament selbst im November gefordert, die Wahlbereiche zu ändern. "Eine vollständige Vergabe der Sitze sollte höher gewertet werden als eine ausgewogene Verteilung der Sitze auf die jeweiligen Ortsteile", schreibt die Stadtverwaltung jetzt in ihrer Vorlage für die Politik.

Eine weitere Änderung kann zudem dazu führen, dass die Abstimmung unter den Jugendlichen ab 13 Jahren ganz abgesagt wird: Wenn sich nicht mehr als 17 Kandidaten finden, kann der Gemeindewahlausschuss diese direkt zu Mitgliedern des neuen Parlaments erklären, das alle zwei Jahre gewählt wird. In Zeiten der Inklusion soll das mobile Wahllokal in der Paul-Moor-Schule zudem künftig wegfallen.

Von Sven Sokoll

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