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"Warum lässt man das Freibad Bokeloh verfallen?"

Der Kandidaten Check "Warum lässt man das Freibad Bokeloh verfallen?"

Welche Positionen beziehen Parteien und Wählergruppen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Die Leine-Zeitung fragt nach. Heute: "Warum lässt man Freizeitobjekte wie das Freibad Bokeloh verfallen?"

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Das Freibad Bokeloh ist in diesem Sommer geschlossen.

Quelle: Sven Sokoll

Kirsten Riedel, SPD: "Die Bäder werden ordnungsgemäß gewartet und unterhalten. Dennoch können bei einem alten Freibad wie Bokeloh Schäden auftreten. Hier tritt Chlorwasser aus dem Becken aus. Zur Behebung des Schadens werden zurzeit Untersuchungen angestellt mit dem Ziel, das Bad wieder in Betrieb nehmen zu können. Wir wollen das Freibad Bokeloh weiter betreiben und hoffen, dass das technisch und wirtschaftlich möglich bleibt."

Steffan Strulik, CDU: "Betrieb und Instandhaltung der Bäder sind eine kostenintensive Leistung der Stadt zum Wohl aller. Zwingende Sanierungen sind erfolgt, zum Beispiel eine Edelstahlwanne im Hallenbad. Die Kosten für die Reparatur im Freibad stehen leider immer noch nicht fest. Wir erwarten eine zeitnahe, transparente Darstellung des Schadens und der Reparaturkosten. Eine Schließung ohne Kenntnis belastbarer Fakten kommt für die CDU nicht infrage."

Orhan Güner, Grüne: "Grünflächen, Sportanlagen, kulturelle Angebote sind wichtig für das Wohlbefinden der Bürger. Um dies sicherzustellen, muss man investieren. Das Freibad gehört zum Butteramt und zu Wunstorf. Meine Kinder haben dort schon jeden Sommer verbracht. Erst wenn sich unser Nachwuchs hier wohlfühlt, sind die Zukunft und das Wachstum von Wunstorf gesichert. Der Schließung des Freibades in Bokeloh würde ich nicht zustimmen."

Kurt Rehkopf, FDP: "Das Wunstorfer Freibad konnte nach Entscheidung der Bäderbetriebe aus wirtschaftlichen Gründen leider nicht weiter betrieben beziehungsweise erhalten werden. Das bedauern wir sehr. Das Freibad Bokeloh wird wieder in Betrieb gehen."

Rüdiger Hergt, Linke: "Wäre ich jetzt Mitglied einer der alten Parteien und wäre ich ehrlich, würde ich sagen: „zugunsten der Förderung von Wirtschaft und Gewerbe – hauptsächlich Logistik“. Ich würde der Schließung von Frei- und Hallenbädern auf keinen Fall zustimmen, vor allem nicht, wenn ein – wenn auch umstrittenes – Bergwerk die Heizung des Wassers übernimmt. Es ist doch ein Witz, dass eine Stadt wie Wunstorf kein Freibad in der Innenstadt mehr hat."

Peer Lilienthal, AfD: "Freibäder bedeuten Lebensqualität. Wartung und Betrieb sind jedoch kostspielig. Vor diesem Hintergrund fordern wir eine weitsichtige Planung der Verwaltung und Offenheit den Bürgern gegenüber. Aus Sicht der AfD sind die bestehenden Freibäder in Luthe und Bokeloh unbedingt erhaltenswert. Besonders für junge Familien und Senioren ist die Möglichkeit der Freibadnutzung ein nicht zu unterschätzender Gewinn an Lebensfreude."

Von der Redaktion

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