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Märkte bringen die Menschen auf die Beine

Wunstorf Märkte bringen die Menschen auf die Beine

Am ersten Adventswochenende haben Dorfgemeinschaften auf Märkten die ersten weihnachtlichen Gefühle erspürt. So traf sich auf dem Hof der Grundschule in Klein Heidorn am Sonnabend das ganze Dorf zum 14. Markt der Veranstaltergemeinschaft. Zahlreiche Besucher tummelten sich zwischen Buden.

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Am Stand der Grundschule gibt es viel zu sehen und zu kaufen: Nicole Uebelmann (Mitte) und Nicole Scheibe (rechts) freuen sich über das große Interesse der Besucher.

Quelle: Lange-Schönhoff

Klein Heidorn/Mesmerode/Hagenburg. Wer zum Weihnachtsmarkt nach Klein Heidorn kommt, weiß die familiäre und gemütliche Atmosphäre zu schätzen. „In Klein Heidorn ziehen alle an einem Strang. Unser Weihnachtsmarkt ist für die ganze Familie", freut sich Christoph Heinrich vom Organisationsteam über die gute Resonanz. 

An der Schulstraße schien das ganze Dorf auf den Beinen zu sein. Hingucker war der große Tannenbaum in der Marktmitte. Dieser wurde vom Vergnügungsausschuss des TSV geschmückt. Viel Andrang herrschte am Stand der Grundschule. Von Schülern und Eltern selbst gefertigte Elche, Sterne und Wichtel fanden begeisterte Abnehmer. „Wir haben seit Anfang November gebastelt, genäht und gewerkelt. Der Erlös bekommt der Förderverein", sagte Schulleiterin Maud Rang. Der Markt sei ein Treffpunkt auch für ehemalige Schüler, freut sie sich. Für die jüngsten Besucher gab es eine vom TSV und Grundschule organisierte Theatervorstellung in der Turnhalle.

Mesmerode war am Sonntag zum zweiten Mal Gastgeber des rotierenden Weihnachtsmarktes für das Butteramt. So waren auch viele Idenser und Bokeloher Gesichter an der Mehrzweckhalle über den Tag zu sehen. "Sicherlich muss der Gedanke aber noch etwas mehr wirken", sagte Ortsbürgermeister Ulrich Troschke.

Alle Überschüsse, auch aus einer Tombola und dem Verkauf des dritten Mesmerode-Kalenders, sollen der Entwicklung des zentralen Ortsbereichs zu einem rege genutzten Treffpunkt dienen. "Das Konzept stammt aus der Dorfwerkstatt, die bei uns weiter ein sehr belebendes Element ist", sagt Troschke. In Vorleistung sind indes schon die Forstinteressenten getreten, die rechtzeitig zwei Holzbänke für den Platz geliefert haben. Wetterfest in großen Zelten untergebracht sorgten auch zwölf Kunsthandwerker dafür, dass die Besucher viel zu sehen hatten.

„Wir haben lange nicht mehr so viel Glück gehabt mit dem Wetter“, freute sich der Hagenburger Bürgermeister Dieter Eidtmann am Sonntag vor der Eröffnung des Adventsbasars.

Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel kamen zum 16. Mal die Vereine des Ortes auf dem Pfarrhof zusammen. Bei kalten Temperaturen schmeckten heißer Glühwein oder fruchtiger Kinderpunsch besonders gut. Kalte Hände hatten nur die Musiker des Posaunenchores Sachsenhagen-Hagenburg „Meerbrass“ unter der Leitung von Andreas Meyer. Sie gaben den Auftakt zum Hagenburger Adventsbasar.

Landfrauen, Landjugend, Männergesangverein, Rotes Kreuz, die Fördervereine von Kindergärten, Krippen und der Grundschule, die „Blue Bandits“ und der Arbeitskreis Tschernobyl: Jede Gruppe brachte sich mit ihren Ideen ein.

Die angehenden Schulkinder haben in den vergangenen Wochen tatkräftig im Kindergarten gebastelt. Niedliche Weihnachtsbäume aus Filz und schöne Grußkarten sind so entstanden, die Andrea Stehr und Hanna Simon vom Förderverein der Kindergärten verkauften.

Wie immer gehen alle Einnahmen an einen guten Zweck. Dazu addiert sich auch der Erlös aus dem Kuchenverkauf im Pfarrhaus, für den allein 25 Torten gespendet wurden. Dieses Jahr wird ein Sportgerät für alle Kinderturngruppen von der Krippe bis zur Grundschule angeschafft. „Ein zweiter Teil geht an die Kindergärten“, verriet der Bürgermeister.

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Von Christiane Lange-Schönhoff, Sven Sokoll und Andrea Göttling

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