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Erneut schwerer Arbeitsunfall im Kali-Bergwerk

Wunstorf Erneut schwerer Arbeitsunfall im Kali-Bergwerk

Wenige Stunden nach dem tödlichen Unfall ist am Mittwoch gegen 17.30 Uhr erneut ein Mitarbeiter des Kaliwerks unter Tage schwer verletzt worden. Das geschah bei Bohrarbeiten auf rund 1200 Metern Tiefe. Wiederum wurden Notarzt, Polizei und das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie verständigt.

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Das Kaliwerk Sigmundshall in Bokeloh: Am Mittwoch ist es zu zwei Unfällen gekommen.

Quelle: Sven Sokoll

Bokeloh. Ermittler der zuständigen Bergbehörde fuhren noch in der Nacht zu der Unfallstelle bei Sigmundshall, um die Untersuchungen aufzunehmen. Zum Alter des Verletzten gab es zunächst keine Angaben. Nach Informationen des Mutterkonzerns K+S hatte er sich bei horizontalen Bohrarbeiten Verletzungen im Bauchraum zugezogen.

"Das ist für uns natürlich eine ganz unglückliche Kette von schweren Unfällen", sagte K+S-Sprecher Ulrich Göbel. Am frühen Morgen war ein 23-jähriger Bergmann in ein 90 Meter tiefes Bohrloch gefallen. Der Rat legte am Mittwochabend eine Schweigeminute für ihn ein. "Dass jemand so jung gestorben ist, der sein ganzes Leben noch vor sich hatte, erfüllt mich mit echter Trauer", sagte der Ratsvorsitzende Rolf Herrmann.

Von Sven Sokoll

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Wunstorf
Bei Arbeiten auf rund 1000 Metern Tiefe im Kaliwerk Sigmundshall ist ein Bergmann tödlich verunglückt. (Symbolbild)

Ein 23-jähriger Wunstorfer ist am Mittwoch gegen 4.30 Uhr kurz vor dem Ende der Nachtschicht in der Grube des Kaliwerks Sigmundshall tödlich verunglückt. Der Bergmann stürzte bei der Arbeit in rund 1000 Metern Tiefe in ein etwa 90 Meter tiefes Bohrloch. Er konnte nur noch tot geborgen werden.

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