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Baugebiet Mühlengarten wird weniger dicht

Wunstorf Baugebiet Mühlengarten wird weniger dicht

Die Planer des Bauprojekts Mühlengarten in Steinhude haben auf die Einwendungen zu ihren ersten Entwürfen reagiert, dass das Areal der ehemaligen Aalrächerei Goslar damit zu dicht bebaut würde. Nun sollen es statt 16 nur noch 14 Häuser werden. Nächste Woche berät der Ortsrat darüber.

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Die Wunstorfer Stadtverwaltung hat einen überarbeiteten Entwurf für das Projekt Steinhuder Mühlengarten vorgelegt.

Quelle: Peter Steffen

Steinhude. Das knapp 5000 Quadratmeter große Areal zwischen Großenheidorner Straße und Mühlenspiegel, auf dem die Immobilientochter der Volksbank Nienburg investieren will, soll eine Privatstraße erschließen, die Fußgänger und Radfahrer auch nutzen dürfen, wenn sie keine Anlieger sind. Auf Wunsch der Feuerwehr musste sie an einigen Stellen noch verbreitert werden, auf Kosten der Bäume. Dafür müssen jetzt Müllfahrzeuge nicht mehr durch die Straße fahren, weil die künftigen Bewohner ihre Säcke auf zwei Sammelplätzen an den Enden deponieren sollen.

Kritik hatte in den ersten Beratungen und aus der Nachbarschaft auch noch daran gegeben, dass die zunächst 12 zweigeschossigen Häuser auch in zwei Wohneinheiten umgewandelt werden dürfen, etwa wenn jemand aus der Familie gepflegt werden soll - diese Option ist jetzt gestrichen, damit die Zahl der Bewohner nicht noch weiter zunehmen kann. Neu ist ein Garagenhof, mit dem insgesamt 39 Stellplätze eingeplant sind. Das soll reichen, ohne dass die Bewohner sich in Nebenstraßen ihre Parkplätze suchen müssen.

Der Ortsrat spricht am Dienstag, 3. Mai außerdem auch über den  Fremdenverkehrsbeitrag, Baumschutz im Ortskern, neue Schiedsmänner und die Nutzung der Flächen am Hafen. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus, Am Anger 11.

Von Sven Sokoll

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