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Entenrennen und Musik locken in die Innenstadt

Wunstorf Entenrennen und Musik locken in die Innenstadt

Das Wetter spielte am Freitag und Sonnabend beim Altstadtfest mit. So ließen mehr Besucher als im Vorjahr ihre Enten an der Südstraße am Sonnabendnachmittag zu Wasser. Nach einem verhaltenem Auftakt am Freitagabend, füllten sich die Plätze vor den vier Musikbühnen vor allem am Sonnabendabend.

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Höhepunkt am Sonnabendnachmittag: das Entenrennen

Quelle: Rita Nandy

Wunstorf. Höhepunkt des zweiten Tages ist immer das Entenrennen: Etwa 300 bis 400 knallgelbe, teils verzierte, Exemplare dürften an den Start gegangen sein, schätzt Marktkaufchef Jens Peschke. Gemeinsam mit seinen drei Mitarbeiterinnen verkaufte er die Rennenten vor dem Stadttheater. Beim ersten Lauf waren zwei von Madlene Lickvers auf den ersten Plätzen. Den dritten Platz sicherte sich der zehnjährige Leon. Für Tammo gab es zwar keinen Gewinn, doch das Verzieren hat ihm Spaß gemacht.

Jede Menge Freude hatte auch Leon. Der Achtjährige  schlug sich tapfer im Tennismatch gegen den 18-jährigen Jan Tobsing, der bei den 1. Herren des TuS Wunstorf spielt. Der Verein hatte zwei Spielfelder aufgebaut und hoffte auf neue Nachwuchsmitglieder. Ein Probetraining bieten sie darüber hinaus auch am Freitag, 9. September, ab 16 Uhr auf ihrer Anlage im Sportzentrum "In der Barne" an.

Erstmals stellte sich beim Fest auch die Lufttransportvereinigung Wunstorf vor. An zwei Simulatoren konnten Besucher Flugzeuge steuern. Gar nicht so einfach. Das musste auch Paul feststellen. Trotz zahlreicher Bruchlandungen bereitete ihm das Fliegen großes Vergnügen. Bevor Anfänger ein Modellflugzeug steigen lassen, sollten sie erst einmal am Computer üben, rät Hans-Werner Krummel, der mit knapp 40 weiteren Vereinsmitgliedern auf dem Fliegerhorst trainiert.

Nur knapp vier Wochen hatten die Kinder und Jugendlichen des Tanzcenters Wunstorf Zeit, ihre Choreografie mit dem neuen Trainer Bujar Ademi einzustudieren. Mit ihrem Auftritt vor der Stadtkirche sorgten sie dafür, dass sich der Platz wenigstens für kurze Zeit füllte. Ansonsten waren am Sonnabend tagsüber nur wenige Besucher in der Innenstadt.

Von dem Sonnabend hatte sich auch Uwe Elsner, Vorsitzender der Werbegemeinschaft mehr Zulauf versprochen. Doch mit der Besucherzahl an den beiden Abenden zeigte er sich zufrieden. Die Werbegemeinschaft hat das Fest gemeinsam mit Uwe Heidorn ausgerichtet.

Der Besuch des Altstadtfestes endete für zwei Gruppen am Sonntag mit einer Schlägerei. Sie seien gegen 1.10 Uhr aneinandergeraten, teilte die Polizei mit. Dabei hat ein 19-jähriger Rodewalder einen Nasenbeinbruch erlitten. Einem 21-Jährigen aus Rehburg-Loccum wurden mehrere Zähne ausgeschlagen. Der genaue Sachverhalt konnte vor Ort nicht festgestellt werden. Die Polizei, die die Personalien aller Beteiligten aufnahm, ermittelt.

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Von Rita Nandy und Sven Sokoll

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