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WuWiWo Wunstorf Als Messebesucherin auf Antwortsuche

Kaum sind die 50 Jahre übersprungen, setzen die ersten kleinen Wehwehchen ein. Ob mir WuWiWo-Aussteller auf der Messe helfen können? Ein Selbsttest...

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Physiotherapeutin Frauke Wehrenberg (links) und Mitarbeiterin Anne-Kathrin Pinkvoß haben zur Messe ein Modell eines Arms mitgebracht.

Quelle: Rita Nandy

Wunstorf. Erste Anlaufstation ist der Stand der Physiotherapiepraxis von Frauke Wehrenberg. "Wollen Sie eine Massage?", werde ich freundlich angesprochen. Damit, fürchte ich, ist mein Problem nicht gelöst. Nach einem Fahrradsturz schmerzt bei Belastungen immer noch mein Ellenbogen. Dabei habe ich den Sturz mit der Hand abgefedert. In der Praxis würde die Physiotherapeutin und Heilpraktikerin von der Hand über Ellenbogen bis hin zu Schulter und Halswirbelsäule meinen ganzen Bewegungsapparat unter die Lupe nehmen. Mit gekonntem Griff findet sie sofort die schmerzende Stelle. "Wie wäre es mit einem Tape?", fragt Wehrenberg. Ich nehme das Angebot dankend an. Für das Anlegen ist Mitarbeiterin Anne-Kathrin Pinkvoß zuständig. Einen Tipp gibt sie mir noch auf den Weg: Sollte sich das Kinesiotape nach dem Duschen lösen, einfach wieder geradestreichen und mit einem Föhn trocknen.

So eine einfache Lösung wünsche ich mir auch für mein nächstes Problem. Frisches Obst und Gemüse sind duch Allergien von meinem Speiseplan gestrichen. Ob mir Diätassistentin Daniela Marquardt helfen kann? An Vitaminmangel leide ich offensichtlich nicht, nimmt sie mir meine Sorge. Symptome wie Haarausfall, ständig schlapp, Fehlanzeige. "Selbst wenn Gemüse und Obst leicht gedünstet ist, enthält es immer noch genügend Mineralstoffe." Sie rät mir, davon täglich ein bis zwei Portionen mehr als die empfohlenen fünf zu essen. Ein ganz schön großer Zeitaufwand. Dafür hat sie gleich ein Angebot parat. Ab Mitte Mai liefert der Wunstorfer Caterer fresh & joy vakuumiertes Gemüse auch nach Hause.

Dort muss ich mir von meinen Jungs ständig anhören, ich würde schreien und nichts verstehen. Liegt's an meinen Ohren? Mit mulmigem Gefühl setze ich bei Hörwelt Oester die Kopfhörer auf. Nach einem Schnelltest die Gewissheit: "Herzlichen Glückwunsch, Ihre Ohren sind bestens in Form", lautet das Ergebnis. Erleichtert atme ich auf. Gut hören kann auch Xenia Smolinski. "Wir sind eigentlich wegen meinem Mann da", sagt die Wunstorferin. Doch der lässt sich nicht von Hörgeräteakustiker Georg Oester zum Mitmachen überzeugen. Das Tückische: Bei Schwerhörigkeit gebe es keine Warnmechanismen.

Tückisch ist auch das Therapie- und Bewegungsgerät, das ich zuletzt ausprobiere. Der Thermofit arbeite mit Schwingungen und aktiviere den gesamten Körper, sagt Rudolf Scheffel. "Durchs Radfahren bin ich fit", sage ich selbstsicher. Das glaubten viele. Ich steige aufs Brett und freue mich, dass Scheffel erst einmal die "Rentnerstufe" einstellt. Ein sehr angenehmes Gefühl. Angst und Bange wird mir jedoch als das Tempo erhöht wird. "Wir gratulieren ihnen zur ersten Minute", sagt Scheffel lachend, als ich wieder absteige. Am nächsten Tag bin ich froh, nicht wieder zur Physiotherapie zurückkehren zu müssen. Einen Muskelkater habe ich nicht.

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Von Rita Nandy

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