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Das Kleiderlager ist voll

Wunstorf Das Kleiderlager ist voll

Der Soziale Kleiderladen an der Hagenburger Straße kapituliert vor der großen Spendenbereitschaft angesichts des Flüchtlingszustroms: Zwei Wochen lang will die Einrichtung des Diakonieverbands Hannover-Land keine weiteren Kleiderspenden mehr annehmen.

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Vieles gibt es im Kleiderladen.

Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Bis zu 50 Spender standen zuletzt jeden Tag vor der Tür, die oft ganze Säcke oder Körbe voller Kleidungsstücke abgaben. Das ist doppelt so viel wie zu normalen Zeiten. Die Mitarbeiter freuen sich über die starke Resonanz und danken dafür, müssen sie nun aber auch erst einmal bewältigen. „Unser Lager ist übervoll“, sagt Koordinatorin Ingelore Westhoff. Die zwei Wochen Pause sollen dazu dienen, wieder Ordnung zu schaffen. Dafür wird das Team aus Ehrenamtlichen und Ein-Euro-Kräften alle Hände voll zu tun haben.

Den 2011 gegründeten Laden neben der Marktkauf-Filiale hat die Diakonie Anfang des Jahres vom Kirchenkreis übernommen. Ab Dienstag, 29. September, sind dort auch Spender wieder willkommen.

Spendenkonto: Die Stadt reagiert auf Anfragen von Wunstorfern, die für die Flüchtlingshilfe direkt vor Ort Geld spenden wollen. Kurzfristig hat sie dafür bei der Stadtsparkasse ein eigenes Konto eröffnet. „Das Geld wird auf jeden Fall in Wunstorf verwendet“, versprach Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt. Die Iban-Nummer ist DE20 2515 2490 0044 4000 00, die Bic lautet NO LA DE 21 WST.

„Wir sind sehr dankbar für alle Spenden“, sagte Eberhardt, auch wenn Sachspenden vorübergehend nicht mehr benötigt werden. Auch im Möbelmarkt von Ex+Job sei das Lager voll.

Die Verwaltung ist dabei, sich so zu organisieren, dass sie die vielen Hilfsangebote besser annehmen kann - wahrscheinlich mit einer Hotline. „Dafür brauchen wir Personal, doch die Flüchtlinge haben jetzt Priorität“, betonte der Bürgermeister. Das heißt, dass in einzelnen Bereichen andere Aufgaben der Verwaltung zunächst zurückgestellt werden.

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