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Etat der Musikschule steigt

Wunstorf Etat der Musikschule steigt

Musikschulleiter Ludger Wiese und seine Lehrer können sich freuen: Mit deutlicher Mehrheit hat der Rat am Mittwochabend einer Erhöhung des städtischen Zuschusses an die Schule zugestimmt.

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Das Wunstrofer Musikschulorchester tritt bald im Opernhaus hanover Haus. Dafür gibt es ein Vorbereitungskonzert in Wunstorf.

Quelle: r

Wunstorf. Vom nächsten Jahr an überweist die Stadt dem Institut 300 000 Euro pro Jahr. Die Vereinbarung gilt für die nächsten drei Jahre. Allein Mitglieder der CDU taten sich schwer mit dieser Erhöhung, die von der rot-grünen Ratsmehrheit vorgeschlagen worden war und die noch über dem Vorschlag der Stadtverwaltung lag.

Christiane Schweer, Geschäftsführerin der CDU-Fraktion, sagte, die CDU sei „für Erhöhung auf 300 000 Euro bis 2020“. Sie meinte damit allerdings eine stufenweise Erhöhung, an deren Ende 2020 der Betrag 300 000 Euro steht. Im nächsten Jahr sollte die Schule 280 000 Euro bekommen. Bisher beträgt der Förderbetrag 260 000 Euro.

„Die Schule braucht die Erhöhung jetzt“, sagte dagegen Kurt Rehkopf (FDP). Die FDP folgte dem rot-grünen Vorschlag ebenso wie Bernd Wischhöver (AfD), der sogar eine Festlegung auf fünf Jahre verlangte.

Rudolf Speckhahn fand das CDU-Verhalten nicht nachvollziehbar. Während die Stadt bei Auftragsvergaben darauf achte, dass die Auftragnehmer Mitarbeiter nach Tarif bezahlen, werden Wunstorfer Musikschullehrer schlechter bezahlt als andernorts. Monika Brüning (CDU) stimmte ebenfalls mit SPD/Grünen. Sie ist von ihrer Partei als Ratsvertreterin in die Musikschule entsendet worden.

Lob gab es für die Musikschule indes von allen Seiten. Auch die CDU wollte ihre Auffassung nicht so verstanden wissen, dass die Musikschule infrage gestellt werde. Leiter Wiese erhielt von Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt besondere Anerkennung: Wiese komme immer mit dem Geld aus und stelle nicht nachträglich Anträge auf Defizitausgleich.

Eine Kontroverse gab es um eine Bemerkung, die Harald Brandes (SPD) als Berichterstatter für den Tagesordnungspunkt machte. Er berichtet so, wie ihm die Verwaltung vorgelegt hatte, dass im nicht öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss (VA) CDU-Mann Wenzel den CDU-Antrag für die geringere Erhöhung formuliert habe. Wenzel forderte eine Überprüfung, ob denn sein Name genannt werde dürfe. Gleichzeitig gab er aber sein Abstimmungsverhalten aus der nicht öffentlichen Sitzung vom vergangenen Montag preis, er habe nicht gegen den rotgrünen Antrag gestimmt.

Im VA haben acht Beigeordnete gegen den CDU-Antrag gestimmt, drei dafür. Dann aber haben zehn für den SPD-Antrag gestimmt und nur einer dagegen. Im Rat am Mittwoch enthielten sich die meisten CDU-Vertreter.at

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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