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Flüchtlingsbetreuer steht viel Arbeit bevor

Wunstorf Flüchtlingsbetreuer steht viel Arbeit bevor

Das wird kein leichtes Unterfangen für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung: Am Dienstag treffen 16 neue Flüchtlinge in Wunstorf ein, am Donnerstag dann noch fünf. Zwar reicht der private Wohnraum noch, aber die Wohnungen müssen noch hergerichtet, und die Menschen begleitet werden.

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Über die Flüchtlingssituation wird am Donnerstag, 21. Mai, im Rathaus gesprochen.

Quelle: Symbolbild

Wunstorf. Die Flüchtlinge gehören zu den 3000, die die zentralen Aufnahmestellen des Landes jetzt weiter schicken, weil die Zentralen überfüllt sind. 257 Menschen werden insgesamt der Region Hannover zugewiesen. Damit hat Wunstorf sein Soll an neu aufzunehmenden Flüchtlingen nahezu erfüllt. Bis September waren zusätzlich 176 Menschen unterzubringen.

„Noch können alle Flüchtlinge dezentral in Wohnungen untergebracht werden“, sagt Alexander Stockum, Sprecher der Stadtverwaltung. Eine kleine Wohnungsreserve sei immer noch vorhanden. Allerdings sei die Verwaltung nicht unfroh, wenn sich weiter Wohnungsbesitzer meldeten. In den Sommerwochen ist die Zahl der angebotenen Wohnungen etwas zurückgegangen. Im Herbst und Winter biete sich möglicherweise wieder die Option an, Ferienwohnungen für die Unterbringung von Flüchtlingen anzumieten.

Parallel arbeiten die Fachleute im Rathaus an der Planung für die Umnutzung des ehemaligen Vion-Verwaltungsgebäudes am Luther Weg. Das Gebäude gehört der Stadt. Die Politiker haben vor den Ferien beschlossen, dass es als potenzielles Ausweichquartier vorbereitet werden soll. Bis Ende August soll ein Konzept fertig sein, das nach den Ferien in den politischen Gremien beraten werden muss.

Die Stadt erwartet in nächster Zeit eine weitere Erhöhung der Quote. Sie hofft aber auch auf Entlastung, wenn tatsächlich der Bundesgesetzgeber die Abschiebung von Flüchtlingen aus dem westlichen Balkan ermöglicht. Denn Wunstorf hat einen sehr hohen Anteil von Flüchtlingen aus diesem Gebiet, das als sicheres Herkunftsgebiet gilt.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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