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Kleinigkeiten machen Dienst reizvoll

Wunstorf Kleinigkeiten machen Dienst reizvoll

Es ist kein Abschied für immer. „Gott sei Dank“, sagt Maria Rettstadt, deren freiwilliges soziales Jahr (FSJ) in der Wohnstätte der Lebenshilfe an der Hindenburgstraße 52 Ende des Monats endet. Jedes zweite Wochenende wird sie künftig für ihren Nebenjob in die Einrichtung für Menschen mit Behinderung zurückkehren. Demnächst möchte sie Soziale Arbeit studieren.

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Geschirr in den Schrank räumen gehört auch zu den Aufgaben von FSJlerin Maria Rettstadt.

Quelle: Nandy

Wunstorf. Nach dem Abitur stand für die Lutherin fest: „Ich möchte etwas im sozialen Bereich machen.“ Da sei der Weg zur Lebenshilfe nicht weit gewesen. Die Bewohner sind der 20-Jährigen mittlerweile ans Herz gewachsen. Gern denkt sie an Heiligabend zurück. „Es war total schön zu sehen, wie sich die Bewohner freuen.“ Auch wenn sie im Urlaub war, sei sie bei ihrer Rückkehr freudestrahlend begrüßt worden. Oftmals sind es Kleinigkeiten, wie ein „Ach, du bist so nett“, die sie gerne in die Wohnstätte kommen lassen.

Dafür nimmt sie auch den Schichtdienst in Kauf und verzichtet auf gleichmäßige Arbeitszeiten, wie es sie in der Werkstatt der Lebenshilfe gibt. Der Großteil der Bewohner arbeitet dort tagsüber. Ihre Arbeit sei sehr abwechslungsreich. So wird neben dem Alltäglichen - beim Anziehen helfen, Tisch decken und bettfertig machen - auch mal gemeinsam gekocht oder ein Ausflug gemacht. Dafür bleiben Maria Rettstadt ab nächsten Monat nur noch die Wochenenden.

Von Rita Nandy

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