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Konflikt um Weihnachtsbeleuchtung

Wunstorf Konflikt um Weihnachtsbeleuchtung

Der Vorsitzende der Werbegemeinschaft Wunstorf beklagt mangelnde Unterstützung der Politik bei der Illuminaton der Innenstadt zu Weihnachten.

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Der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Uwe Elsner, begrüßt die Mitglieder und Gäste beim Sommerfest.

Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Wenn bei einem Sommerfest schon über Weihnachten geredet wird, muss es sich um ein bedeutendes Thema handeln. Für die Werbegemeinschaft Wunstorf ist die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt in der Tat ein zentrales Anliegen. Bei der Illumination mangele es an Unterstützung für die Werbegemeinschaft, beklagte deren Vorsitzender Uwe Elsner bei dem Treffen im Rathaus-Innenhof.

Seit die Fußgängerzone mit neuen Straßenleuchten ausgestattet wurde, ist die alte Festbeleuchtung nicht mehr nutzbar. Das neue Konzept der Werbegemeinschaft sieht vor, Baumgruppen mit LED-Leuchten zu versehen. Für eine Gruppe war das im vergangenen Jahr gelungen, für eine zweite hat Elsner bereits das Geld gesammelt. Aber das reicht ihm nicht.

„Wir schmücken uns mit der schönsten Innenstadt der Region, aber zur Weihnachtszeit können wir mit den Nachtbarstädten nicht mithalten“, sagte er. Nach zwei bis drei Jahren mühevoller Sammelarbeit gebe die Gemeinschaft nun wohl auf, kündigte er an. Außer einem Anschreiben des Bürgermeisters an Unternehmen und Spendendosen, die die Stadtsparkasse bereitgestellt hat, habe es keine Unterstützung seitens der Politik gegeben. Zudem hätten beide Aktionen nicht weitergeholfen.

„Vielleicht fällt dazu noch jemandem etwas ein“, sagte Elsner - das klang schon resignativ. „Wenn ich in der Zeitung lese, wer da alles Zuschüsse bekommt, wofür und in welcher Höhe, dann kann ich nur noch staunen und sagen, da machen wir irgendwie etwas falsch“, beklagte er. Eine Ausnahme sei die tatkräftige Unterstützung des städtischen Baubetriebshofes, lobte Elsner. Dabei sei es die Werbegemeinschaft, die mit ihren zahlreichen Veranstaltungen eine wichtige Imagepflege betreibe.

Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt wiederum lobte Elsner für seine Arbeit und sein Konzept für die Weihnachtsbeleuchtung. Die Stadt arbeite gemeinsam mit der Stadtsparkasse an der Finanzierung, versicherte er. Den Vorsitzenden der Werbegemeinschaft nannte Eberhardt den „Motor der Innenstadt“ und scherzhaft „den Paten der Fußgängerzone“.

Von Albert Tugendheim

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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