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Schulschließung bestätigt

Wunstorf Schulschließung bestätigt

Die Stadt hat zur geplanten Schließung des Schulzentrums Steinhude Rückendeckung vor Gericht bekommen. Mittwoch ist ein Eilantrag beim Verwaltungsgericht Hannover gescheitert, wonach die Graf-Wilhelm-Schule zum beginnenden Schuljahr doch noch einmal Fünftklässler in den Realschulzweig aufnehmen sollte.

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Etwa 450 Schüler des Gymnasiums, der Graf-Wilhelm-Schule und einiger Grudnschulen hatten noch vor kurzem in der Innenstadt gegen die drohende Schließung des Gymnasiums demonstriert.

Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Am Mittwoch hatte ihn Stefanie Desch, eine der Initiatoren des Bürgerbegehrens. Die 6. Kammer des Gerichts sprach der Mutter aber ab, unter Verweis auf ihre Tochter zu klagen, die jetzt erst in die vierte Klasse kommt und deshalb noch nicht unmittelbar betroffen ist. Vor allem machte der Vorsitzende Michael-Rainer Ufer aber nach der zweieinhalbstündigen Verhandlung deutlich, dass im Hauptverfahren auch nicht mit einem Erfolg in der Sache zu rechnen sei.

„Nach erster Prüfung ist die Entscheidung der Stadt nicht zu beanstanden“, sagte er. Vor allem die Prognosen zu den abnehmenden Schülerzahlen, der wichtigste Grund für die allmähliche Schließung, seien auf eine nachvollziehbare Weise entstanden.

Der Erste Stadtrat Carsten Piellusch sah die Aussagen als Bestätigung für den Kurs der Stadt. „Ich hoffe, dass es dazu beiträgt, dass die Situation sich etwas beruhigt.“ Desch und ihre Mitstreiter wollen aber weiterkämpfen. „Es ist wichtig, dass die Schulen in Steinhude erhalten bleiben.“ Außer dem Hauptverfahren steht auch noch der Prozess um das Bürgerbegehren an, das der Verwaltungsausschuss der Stadt für unzulässig erklärte hatte.

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