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Tagesmütter können der Ausweg sein

Wunstorf Tagesmütter können der Ausweg sein

Werbung für alternative Kinderbetreuung: Wer noch keinen Hortplatz für sein Kind gefunden hat, dem hilft die Stadt bei der Suche nach einem privaten Tagespflegeplatz.

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Sonja Melcher betreut fünf Grundschulkinder in Tagespflege. Drei Plätze sind noch frei. Lina (6), Jette (6), Sophie Melcher (10), Mika (7) und Sina (6), Nelia (6) und Sarah Melcher (9) genießen die Zeit im großen Garten.

Quelle: Lange-schönhoff

Wunstorf. Das neue Schuljahr hat begonnen, doch nicht für alle Eltern ist das auch ein Grund zur Freude. Sie sind auf einen Hortplatz angewiesen und haben vielleicht noch keinen bekommen. Dass die Stadt auch private Tagespflegeplätze anbietet und fördert, ist dabei nicht allen Eltern bekannt. Das weiß auch Ulrike Schmitz vom Familienservicebüro der Stadt. Die Hortbetreuung sei ein Thema, das viele Eltern beschäftige, doch leider könne nicht immer sofort eine Lösung gefunden werden. Die Kindertagespflege biete eine gute Alternative, ist sie überzeugt.

Zu den qualifizierten und engagierten Fachkräften gehört auch Sonja Melcher. Die 42-Jährige ist zweifache Mutter und bietet in ihrem Einfamilienhaus an der Heinrich-Heine-Straße täglich von 12 bis 17 Uhr eine Schulkindbetreuung an. Außerdem organisiert sie eine Notfall- sowie Ferienbetreuung. Die Jungen und Mädchen, die zu ihr kommen, fühlen sich wohl. Kein Wunder, sie erwartet nach der Schule ein kleines Paradies. 1000 Quadratmeter Grundstück mit Klettergeräten, Baumhaus und Riesentrampolin bieten viel Platz zum Toben. Selbstverständlich gehöre auch ein abwechslungsreiches Mittagessen dazu, betont Melcher.

Zurzeit betreut die Tagesmutter fünf Grundschulkinder. „Die Kinder kommen nicht täglich, darum kann ich drei weitere Betreuungsplätze vergeben“, sagte sie. Für die Kinder, die bei ihr in Tagespflege betreut werden, steht ein eigener, liebevoll eingerichteter „Hortraum“ zur Verfügung. Dort könnten die Grundschüler in Ruhe Hausaufgaben machen und sich zurückziehen. „Wir sind am Nachmittag viel in der Natur unterwegs, bei uns bleibt der Fernseher aus. Wir sind Leseratten, das will ich auch bei meinen Betreuungskindern fördern. Bei uns gibt es jede Menge Spiele und Bücher“, so die engagierte Tagesmutter. „Wir freuen uns, dass Frau Melcher eine professionelle und durchaus bezahlbare Kinderbetreuung anbietet. Wer einen Tagespflegeplatz in Anspruch nimmt, zahlt an die Stadt. Wir bezahlen dann die Betreuungskräfte“, merkt Schmitz an.

Von Christiane Lange-Schönhoff

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