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Unteroffiziersheim wird Flüchtlingsunterkunft

Wunstorf Unteroffiziersheim wird Flüchtlingsunterkunft

Jetzt steht das erste Notquartier für Flüchtlinge in Wunstorf: Das Lufttransportgeschwader 62 hat das wegen der Pleite derzeit kaum genutzte Unteroffiziersheim dafür gemeldet, das Land nimmt das nun kurzfristig in Anspruch.

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Michael Güttler (links) und Nermin Besic vom ASB richten den Saal des Unteroffiziersheims am Wunstorfer Fliegerhorst für Flüchtlinge her.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. „Außer den Räumen müssen wir weitere Unterstützung im Moment noch nicht leisten“, sagte Geschwadersprecher Peter Breuer.

Denn der hannoversche Ortsverband des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) wird das Quartier betreiben, ebenso wie Heime in Luttmersen und Nienburg. Sie sollen bereitstehen, wenn die Erstaufnahmelager des Landes überfüllt sind. „Wir wissen aber noch nicht, wann jemand kommt“, sagte ASB-Sprecher Michael Güttler. Zumindest stehen 70 Feldbetten im Saal, außerdem wird es eine Registrierungsstelle, Verpflegung, medizinische Betreuung und einen Sicherheitsdienst geben.

Was sich weiter entwickeln wird, ist noch offen. „Wir müssen sehen, wer kommt und wie lange es dauert“, sagte Güttler. Man werde dann für die weitere Betreuung mit den aktiven Helfern vor Ort Kontakt aufnehmen. Stadtsprecher Hendrik Flohr bestätigte: „Diese Menschen müssen genauso integriert werden.“ Auf das Aufnahmekontingent der Stadt werden die Flüchtlinge nicht angerechnet.

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