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Wohnungen reichen nicht mehr

Wunstorf Wohnungen reichen nicht mehr

Die Stadt erwartet bis Ende Januar 255 weitere Flüchtlinge, was eine dezentrale Unterbringung unmöglich macht. Daher wird nun das Vion-Gebäude zur Unterbringung von Flüchtlingen vorbereitet.

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Im Vion-Gebäude sollen Flüchtlinge untergebracht werden.

Quelle: Archiv

Wunstorf. Die Zahl ist offiziell noch nicht bestätigt, aber sie erfordert schnelles Handeln: Bis Ende Januar muss die Stadt vermutlich 255 weitere Flüchtlinge aufnehmen. Damit lässt sich das Konzept der dezentralen Unterbringung in Wohnungen nicht mehr durchhalten.

Darüber waren sich Verwaltungsspitze und Politiker im nicht öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss einig. Für lange Diskussionen gibt es keine Zeit mehr. Deshalb geht es jetzt zügig an die Umsetzung des Plans B: Das ehemalige Verwaltungsgebäude von Vion am Luther Weg wird für die Aufnahme von Flüchtlingen vorbereitet. Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt kündigte gestern im Gespräch mit der Leine-Zeitung an, dass die Verwaltung für Montag, 28. September, zu einer Bürgerversammlung einladen werde.

Eile ist nötig, denn niemand weiß, wann wie viele Flüchtlinge zugewiesen werden. Bis November soll das Gebäude bezugsfertig sein. Einige Sanitäreinrichtungen sind noch nötig und ein Fluchtweg muss gebaut werden. Die ehemaligen Büroräume sind bereits leer, Betten können jederzeit hineingestellt werden. 500.000 Euro wird das Unterfangen kosten.

Die Verantwortlichen wollen unbedingt vermeiden, dass Zelte für Flüchtlinge aufgebaut oder Menschen in Turnhallen einquartiert werden. Wenn das Vion-Gebäude mit Flüchtlingen belegt wird, sollen sich ständig Sozialarbeiter um die Menschen kümmern.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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