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Die Tafel muss ihre Finanzen verbessern

Wunstorf Die Tafel muss ihre Finanzen verbessern

Ein Stabwechsel steht in der Mitgliederversammlung der Wunstorfer Tafel am Mittwoch ab 18 Uhr im Tafel-Haus an der Neustädter Straße an: Der Vorsitzende Achim Süß will die Führung des Vereins abgeben.

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Auch Brot gibt die Wunstorfer Tafel an Bedürftige aus.

Quelle: Albert Tugendheim

Wunstorf. Für seinen Posten kandidiert Frank Löffler, der sich bisher als ehrenamtlicher Geschäftsführer für die Tafel engagiert hat.

Auf der Tagesordnung steht auch eine Anpassung des symbolischen Beitrags, den die Tafel von ihren Kunden erhebt. Grund dafür sind gestiegene Kosten und damit ein finanzieller Engpass der Tafel. Die Beiträge liegen bisher für Alleinstehende bei 1,50 Euro pro Besuch. Paare zahlen zusammen 2 Euro, Haushalte mit drei und mehr Personen 2,50 Euro. Ein Rechenmodell sieht vor, die Beiträge linear um 50 Cent zu erhöhen. Parallel bemüht sich der Verein um finanzielle Unterstützung vom Bundesverband und bei der Stadt, will einsparen sowie seine Arbeitsabläufe optimieren.

Zur Stellvertreterin will Ursula Jungbluth wiedergewählt werden. Daneben will Klaus Gehrke treten, der damit den bisherigen anderen Stellvertreter Jens Tegeler beerben würde. Das Amt des Schriftführers soll abgeschafft werden. Zur Kassenwartin soll wieder Hannelore Mintus gewählt werden.

Am Tag der deutschen Einheit, am Sonnabend, 3. Oktober, will die Wunstorfer Einrichtung erstmals am bundesweiten Tafelaktionstag teilnehmen. „Das ist ein guter Anlass, Solidarität mit Flüchtlingen zu zeigen und konkret zu helfen“, sagt Süß. Das sieht so aus, dass das Tafel-Team an diesem Tag von 10 bis 15 Uhr Kleidungsstücke kostenlos an Flüchtlinge abgibt und damit seine frühere Kleiderkammer temporär wiederaufleben lässt.

Die Flüchtlinge machen generell mittlerweile einen ansehnlichen Anteil an den Tafelkunden aus. Seit Jahresbeginn sind 85 Familien neu unter den Empfängern registriert worden, darunter 34 Flüchtlingsfamilien mit insgesamt 140 Personen.

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