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Bei der Tafel warten viele wichtige Aufgaben

Wunstorf Bei der Tafel warten viele wichtige Aufgaben

Zwölf Monate Engagement, zwölf Monate Freiwilligendienst bei der Tafel: Die 21-jährige Wunstorferin Claudia Hoting hat es gemacht. Nun geht ihr soziales Jahr zu Ende. Ab 1. September ist die Stelle frei, aber kein Nachfolger in Sicht. Das bereitet dem Vorsitzenden Frank Löffler Sorgen.

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Auch das gehört zu den Aufgaben im sozialen Dienst: Claudia Hoting (Zweite von links), sortiert mit Frank Löffler, Ingrid Reinhold, Ursula Seidl und Andreas Krause das Obst und Gemüse für die Tafelausgabe.

Quelle: Christiane Lange-Schönhoff

Wunstorf. "Claudia ist unsere große Stütze. Als Betriebsleiterin hat sie uns viel Arbeit, vor allem im administrativen Bereich, abgenommen. Wenn sie Ende August aufhört, brauchen wir dringend einen neuen Bundesfreiwilligendienstler", betonte Löffler. Claudia Hoting beschreibt er als schnell, zuverlässig und flexibel. "Wenn sie geht, entsteht eine große Lücke, die es zu schließen gilt. Auch unser kaufmännischer Auszubildender geht und es gibt keinen Ersatz", sagte er.

Auf die Bufdi-Stelle bei der Tafel ist Hoting über das Internet-Portal Bundesfreiwilligendienst.de aufmerksam geworden. "Nach dem Abitur wollte ich etwas Soziales und mit Flüchtlingen machen. Das bot sich bei der Tafel an", begründete sie ihre Wahl. Hotings Aufgaben bei der Tafel sind vielfältig. Wenn sie sich nicht um die anfallenden Büroarbeiten kümmert, hilft die junge Frau auch bei der Vorbereitung und der Ausgabe von Lebensmitteln mit. Außerdem, so Hoting, sei sie auch ab und an bei den Auslieferungsfahrten mit dabei.

Gebracht habe ihr das Jahr eine Menge Selbstbewusstsein. "Ich war sehr schüchtern und die Arbeit bei der Tafel war für mich eine große Herausforderung. Das habe ich jetzt abgelegt. Mittlerweile kann ich jede Menge Verantwortung übernehmen und weiß, wie Betriebsabläufe funktionieren", erzählt sie begeistert.

Claudia Hoting möchte im Herbst ein Marketing- oder BWL-Studium beginnen. Doch der Tafel bleibt sie verbunden. Künftig wird sie die Wunstorfer bei der "Jungen Tafel" vertreten. Darin organisieren sich junge Ehrenamtliche im Alter von 16 bis 27 Jahren, sammeln Ideen und setzen mithilfe der Bundestafel ihre Projekte um.

Wer bei der Tafel ein Soziales Jahr machen möchte, bleibt zwölf oder 18 Monate und bekommt 200 Euro Taschengeld im Monat. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre. "Gut wäre es, wenn sich Interessenten bald bei uns melden würden, dann ist noch Zeit für Einarbeitung", betonte Frank Löffler.

Informationen zum Sozialen "Tafel"-Jahr in Wunstorf gibt es unter Telefon (05031) 7002222 und nach einer Mail an info@wunstorfer-tafel.de. Wer möchte, schaut einfach im Tafelhaus vorbei. Das liegt an der Neustädter Straße 2.

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Von Christiane Lange-Schönhoff

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