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Flüchtlingsstrom macht Nachtragshaushalt nötig

Wunstorf Flüchtlingsstrom macht Nachtragshaushalt nötig

Nichts kostet die Stadtverwaltung so viel Arbeit und Aufwand wie die Unterbringung der ihr zugewiesenen Flüchtlinge. Weil das auch teuer ist, wird Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt nicht umhin kommen, einen Nachtraghaushalt in den Rat einzubringen.

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Wunstorfs Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt muss den Haushalt 2016 wenen des Flüchtlingszuzugs nachtragen.

Quelle: Archiv

Wunstorf. Es wird nötig sein, weil die Stadt sich gezwungen sieht, für die Unterbringung der demnächst zu erwartenden Flüchtlinge Container aufzustellen. Als Standorte sind dafür der Bereich der Mehrzweckhalle in Großenheidorn und die Auewiesen in Mesmerode vorgesehen. Die Ausschreibungen dafür werden gerade vorbereitet. Das Aufstellen der Container ist eine Notlösung, weil der Bau der gewünschten Häuser in Modulbauweise längere Zeit in Anspruch nimmt. Die Kosten für die Container muss die Stadt zunächst selbst tragen. Über Mieteinnahmen könnten die Gelder in etlichen Jahren wieder hereinkommen. Den Bau von Modulhäusern hingegen finanziert die Region. Mit der Regionsverwaltung zusammen werde gerade geprüft, ob ein Grundstück an der Frankestraße ebenfalls für die Flüchtlingsunterbringung infrage komme, so berichtete Eberhardt.

Die Kernstadt trägt die größte Last bei der Unterbringung von Flüchtlingen. 69 Prozent (402 Personen) aller Wunstorfer Flüchtlinge leben dort. Jeweils 6 Prozent sind es in Luthe (34) und Großenheidorn (36). Idensen hat bei deutlich geringerer Gesamtbevölkerung 5 Prozent (39) aller in Wunstorf lebenden Flüchtlinge aufgenommen.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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