Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
Zuhören, informieren und unterstützen

Wunstorf Zuhören, informieren und unterstützen

Die Selbshilfegruppe trifft sich jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat, unterstützt sich gegenseitig, übt Achtsamkeit. Die Teilnehmer lachen und versuchen trotz ihrer Krebserkrankung die Freude am Leben nicht zu verlieren.

Voriger Artikel
Ministerium gibt der Stadt recht
Nächster Artikel
Stadt will es bei den Containern belassen

Die Selbsthilfegruppe für Frauen mit Krebs, Verein Frauen für Frauen, feiert sein 5-jähriges Bestehen. Leiterin Hannelore Mintus (zweite von rechts) lässt die Zeit Revue passieren und freut sich auf weitere Teilnehmerinnen.

Quelle: Lange-Schönhoff

Wunstorf. Seit fünf Jahren gibt es in Wunstorf die Selbsthilfegruppe Frauen mit Krebs. Leiterin Hannelore Mintus hat sie 2011 ins Leben gerufen. „Ich war selbst an Krebs erkrankt, ich lebe allein, meine Kinder wohnen nicht in der Nähe. Und ich wollte über meine Erkrankung reden. Es gab eine Gruppe in Neustadt, das war mir zu weit“, begründet sie ihre Eigeninitiative. Unter dem Dach des Vereins Frauen für Frauen habe sie schließlich die Möglichkeit bekommen, sich mit anderen an Krebs erkrankten Frauen auszutauschen, erzählt sie.

Zur Gruppe gehören zurzeit 14 Teilnehmerinnen. Einige stecken noch mitten in der Therapie, bei anderen ist der Krebs bereits bekämpft. „In den ersten zwei Jahren haben wir uns in den Vereinsräumen Am Alten Markt getroffen, dort wurde es uns zu klein. Seit drei Jahren haben wir unser Domizil in der Begegnungsstätte Bürgerpark der Diakonischen Altenhilfe an der Bäckerstraße. Dort können wir auch Veranstaltungen und Vorträge abhalten“, freut sich Mintus. Dass sie kein Kaffeekränzchen seien, darauf legt die Gruppe großen Wert. „Den Frauen ist der Austausch wichtig. Inhalte bleiben im geschützten Raum. Ratschläge gibt es bei uns keine. Informationen, zum Beispiel über neue Therapiemöglichkeiten, holen wir uns von der Deutschen Krebsgesellschaft“, betont Mintus. Und wenn nichts anliegt, erzählen sich die Frauen auch mal Witze. „Neben der Krankheit gibt es auch erfreuliche Themen“, so Mintus.

Um im Umgang mit ihren Teilnehmerinnen sicherer zu werden, hat sie Schulungen besucht. Die Deutsche Krebsgesellschaft habe sie dabei unterstützt, berichtet sie erfreut. Neben den regelmäßigen Treffen in der Begegnungsstätte unternehmen die Frauen auch Ausflüge in die nähere Umgebung, planen Fahrten oder gehen essen. Neue Teilnehmerinnen seien ausdrücklich erwünscht. Sie denke bereits über eine zweite Gruppe nach, sagt Mintus.

Die Teilnahme an den Treffen, jeweils von 16 bis 18 Uhr, ist kostenlos. Informationen gibt es unter Telefon (0 50 31) 1 66 68 oder auf fff-wunstorf.de. Von Christiane Lange-Schönhoff

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Die neuen Mitglieder des Stadtrates

Das sind neuen Mitglieder des Stadtrates

Von Redakteur Albert Tugendheim

doc6rnob0nqp6caispuows
Autorin macht neugierig auf Naturphänomene

Fotostrecke Wunstorf: Autorin macht neugierig auf Naturphänomene