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An der neuen Wache herrscht großer Andrang

Wunstorf An der neuen Wache herrscht großer Andrang

Seit Sonnabend gehört die neue Wache ganz offiziell der Wunstorfer Polizei. In einer Feierstunde bekam Dienststellenleiter Dirk Hallmann den Schlüssel vom Staatlichen Baumanagement überreicht. Anschließend wurde mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Eingeladen hatte die Polizeidirektion Hannover.

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Schlüsselübergabe (von links): Peter Bröker vom Staatlichen Baumanagement Weser-Leine übergibt den Schlüssel im Beisein von Staatssekretär Stefan Manke, an Polizeipräsident Volker Kluwe und Dienststellenleiter Dirk Hallmann.

Quelle: Lange-Schönhoff

Wunstorf. Lange genug haben die Wunstorfer die schwierige Raumsituation im alten Dienstgebäude ertragen: Da waren sich alle Festgäste einig. Polizeipräsident Volker Kluwe und Staatssekretär Stefan Manke erinnerten in ihren Ansprachen noch einmal an die Planungsanfänge und lobten die gelungene Umsetzung des etwa zwei Millionen teuren Bau-Projektes. "Wir weinen dem alten Anbau keine Träne mehr nach, das Geld ist sinnvoll angelegt", betonte auch Peter Bröker vom Baumangement Weser-Leine.

"Bereits 2002 hat es erste Überlegungen für einen Neubau gegeben, doch letztendlich fehlte es immer am Geld", sagte Manke. Erst das Sonderprogramm Infrastruktur-Erneuerung habe die Planung ermöglicht, betonte er. Er freue sich über das positive Ergebnis. Das Gebäude sei modern, hell und gut ausgestattet. So lasse es sich motiviert arbeiten, lobte Manke.

"Unsere Hoffnung war nicht mehr sehr groß", gab Kluwe zu. Zwar habe es bereits 2011 konkrete Überlegungen gegeben. Doch erst 2013 signalisierte das Finanzministerium Zahlungsbereitschaft, betonte er. Schön, dass die Arbeitsbedingungen für die Wunstorfer nun stimmten. Die erste Phase sei fertiggestellt, die Baumaßnahmen im denkmalgeschützten Nebengebäude erstreckten sich aber noch bis ins Jahr 2017, merkte Kluwe an. "Unsere Polizei ist wichtig. Sie braucht vernünftige Arbeitsbedingungen. Schließlich halten die Beamten für die Sicherheit in unserer Stadt oft genug den Kopf hin", freute sich Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt über den Neubau. Dienststellenleiter Dirk Hallmann sparte ebenfalls nicht mit lobenden Worten. Auch in den vergangenen Tagen sei noch unglaublich viel geleistet worden, sagte er. Ob bei der Gartenanlage oder beim Aufbau für den Tag der offenen Tür: Besonders der Baubetriebshof habe die Dienststelle tatkräftig unterstützt.

Nach dem offiziellen Teil hieß es dann für alle Besucher "Kommen, schauen und fragen". Diese waren im Gebäude und auf dem Gelände zahlreich unterwegs. Für einen Rundgang durch die neue Wache nahmen Interessierte bis zu 45 Minuten Wartezeit in Kauf. Doch die lohnte sich: Polizeibeamte gewährten unter anderem einen Blick in die Arrestzellen und gaben Informationen zur erkennungsdienstlichen Behandlung. Auf dem "Marktplatz" vor dem Gebäude gab es ebenfalls viel zu sehen. Ob am Stand "Uniformen und Einsatzmittel", beim Weißen Ring, oder im Fahrradsimulator, die Beamten waren gefragt und hatten alle Hände voll zu tun. Wer es dann noch auf die andere Straßenseite zum Sportplatz schaffte, konnte durch die Rauschbrille blicken oder Einsatztrainings beobachten. Besonders großer Andrang herrschte auch bei der Reiter- und Hundestaffel.

"Tolles Gebäude, tolles Programm", lobte Michael Hillebrecht aus Groß Munzel. Er war mit seinem Enkel auf dem Gelände unterwegs. "Wir freuen uns für die Polizei und wünschen uns für unsere THW-Helfer ein ähnlich schönes Gebäude", sagte Ortsbeauftragter Wolfgang Wehrhan. Er und THW-Mitarbeiter Cedric Schlag schauten sich gemeinsam um. Ihr Dienstgebäude sei deutlich älter. Die Wunstorfer hätten jetzt einen tollen Sanitärbereich, auch die Umkleidekabinen seien gelungen, lobte Karsten Lehmann, Kollege aus Neustadt.

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Von Christiane Lange-Schönhoff

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