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Heimatverein hat viel erreicht

Luthe Heimatverein hat viel erreicht

Als der Heimatverein Luthe am 23. März 1990 gegründet wurde, kamen viele Einwohner zur Versammlung ins damalige Gasthaus Ohlendorf. Die Bereitschaft zur Mitarbeit war da, zum ersten Vorsitzenden wurde Siegfried Braun gewählt.

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Das Kulturprogramm: Das Kino im Kuhstall von Christian Stille gehört dazu.

Quelle: r

Wunstorf. „Damals zählte der Verein 45 Mitglieder, heute haben wir mehr als 200“, sagt der heutige Vorsitzende Wilfried Segge erfreut. „Damit haben wir unser Ziel erreicht.“ Natürlich wolle der Verein nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Zukunft des Ortes im Auge behalten, betont er. Gefeiert wird das 25-jährige Bestehen mit geladenen Gästen am Sonnabend auf dem Hof von Christian Stille. Er wie auch Ute Mackenrodt seien seit der ersten Stunde des Vereins im Vorstand tätig, berichtet Segge.

25 Jahre sind zwar kein besonders langer Zeitraum. Wenn man aber zurückblicke, gebe es doch jede Menge Ereignisse, bei denen der Heimatverein mitgewirkt habe, sagt der Vorsitzende. Dazu gehört auch Luthes Ortsmitte, auf die die Vereinsmitglieder besonders stolz sind. Als Hingucker bezeichnet Segge die 2003 von Siegfried Braun gestiftete Kirchturmuhr vor der Volksbank und auch das 2010 installierte Wasserspiel. Vor der Filiale der Stadtsparkasse weist ein Findling auf die erste urkundliche Erwähnung von Luthe im Jahr 1228 hin. Auch die Pflasterung des Kirchenvorplatzes trägt den Stempel der Heimatfreunde. Mit dem Anbringen kleiner Hinweistafeln weist der Verein auf alte Fachwerkhäuser hin.

Der Heimatverein bietet seinen Mitgliedern und Gästen ein attraktives Jahresprogramm. Das jährliche Kulturfest und das Kino im Kuhstall gehören dazu. Ausflüge, Theaterbesuche und Besichtigungen werden gut angenommen. „Ein Muss ist die Teilnahme am Schützenfest“, betont Segge. „Mit unserem Festwagen weisen wir gerne auf kritische Situationen im Ort hin.“ Zu den besonders regen Mitgliedern des Heimatvereins zählt Luthes Heimatforscher Friedrich Heimberg. Die Bücher „Luthe kreuz und quer“ und „Bilder und Dokumente der Vergangenheit“ tragen seine Handschrift. Als nächste Projekte seien ein Hinweis auf ein Lager für Kriegsgefangene in der Luther Masch sowie die besondere Gestaltung der Ortseingänge geplant, verrät Wilfried Segge.

Von Christiane Lange-Schönhoff

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