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Aus der Stadt Drei geplante Bauprojekte liegen weiter auf Eis
Hannover Aus der Stadt Drei geplante Bauprojekte liegen weiter auf Eis
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08:36 10.11.2018
Für das geplante Neubauprojekt "Waldheimer Tor" an der Liebrechtstraße liegen der Stadt weder eine Bauvoranfrage noch ein Bauantrag vor. Die Bäckerei gehört inzwischen zum Filialisten Göing. Quelle: Michael Zgoll
Waldheim

 Bei den geplanten Neubauprojekten in Waldheim tut sich derzeit nicht viel. Auf eine Anfrage der SPD-Fraktion im Bezirksrat Döhren-Wülfel erklärte Stadtplaner Hans-Heiner Schlesier, dass die Stadt den Bauantrag zur Erweiterung des Pflegeheims Wilkening an der Ecke von Wolfstraße und Am Schafbrinke immer noch prüfe und noch keine Baugenehmigung erteilt habe. In diesem von einigen Anwohnern angefeindeten Neubau sollen Zimmer mit 57 Pflegebetten sowie Therapieräume untergebracht werden.

Zum geplanten Bauvorhaben der Wohnungsgenossenschaft Heimkehr am Senator-Eggers-Weg erklärte Schlesier, dass es – wie bereits bekannt – einen positiven Bauvorbescheid gebe, das Unternehmen aber nach wie vor keinen Bauantrag eingereicht habe. Die Heimkehr will hier sechs alte Häuser abreißen und durch Neubauten ersetzen; auch dieses Projekt hat den Unmut etlicher Betroffener und Nachbarn hervorgerufen.

Bäcker bestreitet Kündigung

Für das Wohn- und Geschäftshaus Waldheimer Tor, das am nördlichen Ende der Liebrechtstraße geplant ist, liegt der Stadt bislang weder eine Bauvoranfrage geschweige denn ein Bauantrag vor. Anstelle der betagten, eingeschossigen Ladenzeile möchten die Genossenschaft Heimkehr und die Calenberger Wohnbau Gesellschaft hier einen viergeschossigen Neubau errichten. Ein Heimkehr-Vorstand hatte im September erklärt, man habe das Grundstück bereits erworben und allen Mietern zum 31. Dezember 2018 gekündigt.

Doch dies sei nicht richtig, wie der Chef der Bäckereikette Göing dem Stadt-Anzeiger vor wenigen Tagen mitteilte. Er habe noch keine Kündigung für die bislang unter dem alten Namen „Scharren“ firmierende Bäckerei erhalten, erklärte Inhaber Thomas Göing, sein Mietvertrag laufe noch mindestens zehn Jahre. Der Investor habe ihm zwar mitgeteilt, so der 40-Jährige, dass er mit einer neuen, 100 Quadratmeter großen Filiale ein „Ankermieter“ in dem Komplex werden solle, und er persönlich sei auch durchaus bereit, in den Standort zu investieren. Bislang habe er allerdings den Eindruck, dass der Projektentwickler die Verhandlungen nicht mit dem nötigen Ernst betreibe.

Von Michael Zgoll

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