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Aus der Stadt Käthe-Kollwitz-Schule bekommt Behelfsbau für vier Millionen Euro
Hannover Aus der Stadt Käthe-Kollwitz-Schule bekommt Behelfsbau für vier Millionen Euro
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00:22 18.04.2019
An der Käthe-Kollwitz-Schule muss ein provisorischer Bau errichtet werden, weil durch die Rückkehr zu G9 ein Jahrgang mehr an dem Gymnasium untergebracht werden muss. Quelle: Archiv
Groß-Buchholz

Die Käthe-Kollwitz-Schule muss durch die Umstellung auf G 9 ab Sommer 2020 einen Jahrgang mehr in ihren Gebäuden an der Podbielskistraße und der Gottfried-Keller-Straße unterbringen. Weil das nicht geht, soll sie bis dahin einen Behelfsbau erhalten. Darüber hat der Bezirksrat Buchholz-Kleefeld jetzt beraten und dem Provisorium mit 17 Stimmen und einer Enthaltung zugestimmt. Auch der Ausschuss für Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Liegenschaftsangelegenheiten hat sich damit schon beschäftigt, im Mai berät der Schulausschuss darüber.

Der Interimsbau auf dem Schulhof kostet vier Millionen Euro. Das eingeschossige Gebäude in Holzrahmenbauweise mit Flachdach soll barrierefrei über eine Treppenanlage mit seitlicher Rampe erschlossen werden. In dem Gebäude sollen sechs Unterrichtsräume und zwei Differenzierungsräume Platz finden.

Provisorium soll fünf Jahre und noch länger stehen

Mindestens fünf Jahre lang soll der Behelfsbau stehen bleiben, vielleicht auch länger. Die hohen Kosten liegen zum einen am Denkmalschutz. Da die Käthe-Kollwitz-Schule unter Denkmalschutz steht, muss die Fassade des Provisoriums dem alten Gebäude angepasst werden. Da der Lärm durch Autos und Stadtbahnen an der Podbi besonders hoch ist, muss die Dämmung gut sein. Eine Überhitzung im Sommer soll vermieden werden.

Noch völlig offen ist die Frage, ob langfristig die benachbarte Gerhart-Hauptmann-Realschule in die bisherige Außenstelle des Gymnasiums an die Gottfried-Keller-Straße zieht. Derzeit sieht es nicht danach aus.

Von Saskia Döhner

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