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Aus der Stadt Auszeichnung für Hannovers Städtebau
Hannover Aus der Stadt Auszeichnung für Hannovers Städtebau
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00:22 01.10.2018
Ausgezeichnet: Die Bebauung des Klagesmarkts wird im Deutsche n Städtebaupreis gewürdigt. Quelle: Tim Schaarschmidt
Hannover

Mit zwei Projekten ist Hannovers Stadtentwicklung bei der Vergabe des Deutschen Städtebaupreises in Mainz gewürdigt worden. Die Jury vergab eine Auszeichnung für die Bebauung des Klagesmarktes und eine Belobigung für die Entwicklung des neuen Gymnasiums Limmer im Stichweh-Leinepark. Der erste Platz ging nach Dortmund für das Projekt Phönix-See, der zum Freizeitsee umgebaut wurde. Ähnliches war vor Jahren in Hannover mit dem Projekt „Leinebogen“ zwischen Hannover, Seelze und Garbsen diskutiert, wird aber derzeit nicht verwirklicht.

108 Projekte aus dem ganzen Bundesgebiet hatten sich um den Städtebaupreis und den diesjährigen Sonderpreis für „Orte der Bildung und Kultur“ beworben. Hannover hatte drei Beispiele beigesteuert und es immerhin mit zweien unter die Top-Platzierungen geschafft.

Den Klagesmarkt, der vom Parkplatz zum Wohn- und Büroquartier umgebaut wurde, lobte die Jury als „gutes Beispiel für die Möglichkeiten einer Stärkung der Kernstadt durch intelligente Nachverdichtung“. Besonders gefielen die hohe Qualität der Gestaltung und die Verbesserung der Rad- und Gehwegverbindungen zwischen Innen- und Nordstadt. Verantwortlich zeichnet vor allem das Planerbüro Astoc.

Das Gymnasium Limmer an der Wunstorfer Straße, das in ehemaligen Räumen der Leibniz-Uni eingerichtet wurde, gilt der Jury als gelungener Beitrag zur Aufwertung des Umfeld. Es sei ein „identitätsstiftender Kristallisationspunkt für Limmer“ entstanden, heißt es in der Laudatio. Das Areal hatte die Stadt zusammen mit dem Büro Hübotter-Stürken-Dimitrova und anderen entwickelt. Die Belobigung erhielt das limmersche Projekt in der Kategorie des Bildungs-Sonderpreises.

Von Conrad von Meding

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