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Aus der Stadt Die Christuskirche bekommt eine Rampe
Hannover Aus der Stadt Die Christuskirche bekommt eine Rampe
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00:15 20.03.2019
Bisher kommen Rollstuhlfahrer nur mit Hilfe in die Christuskirche. Zukünftig soll eine Rampe die Stufen überbrücken. Quelle: Samantha Franson
Nordstadt

Die Christuskirche bekommt im Frühjahr 2019 einen barrierefreien Zugang. Die Stadt plant für die Umbauten rund 140.000 Euro ein. „Rollstuhlfahrer gelangen bisher nur mit Hilfe in die Kirche“, erläutert Sabine Kniep, Verkehrsplanerin der Stadt. Am Haupteingang, dem Nordportal, führt eine Treppe mit zwei Stufen in das Gebäude. Innen folgt eine weitere Stufe, die mit einer Rampe aus Spanplatten überbrückt wird. Auch das ist nicht optimal. „Sie muss immer wieder ausgetauscht werden“, berichtet Kniep.

Bei der umfangreichen Umgestaltung der Christuskirche wurde ihr Haupteingang vor einigen Jahren vom Conrad-Wilhelm-Hase-Platz zum Nordportal verlegt, das zum Engelbosteler Damm weist. Bereits 1997 wurde der Platz rund um die Kirche neu gestaltet und mit großformatigem Schwedengranit belegt. Das Buckelpflaster bereitet gehbeeinträchtigten Menschen auch Probleme, wenn sie von der Stadtbahnstation kommen.

Künftig führt eine Rampe zum Eingang

Die Stadt will nun das Treppenpodest verbreitern und damit den Eingangsbereich vergrößern. Eine Treppe mit drei Stufen führt zum Eingang, westlich erschließt eine sechs Meter lange behindertengerechte Rampe das Podest. In direkter Nähe sind zwei Behindertenparkplätze vorgesehen. Die Zufahrt erhält eine Gosse, um Regenwasser abzuleiten, da sich bisher dort oft große Pfützen bilden. Rampe, Stellplätze und Eingangsbereich werden mit gesägten Granitplatten befestigt. Auch der Weg zur Stadtbahnstation erhält dieses großformatige Pflaster. „Es hat wenig Fugen, sodass die Flächen gut mit Rollator oder Rollstuhl befahren werden können“, erklärt Kniep.

„Das ist ein Gewinn für so einen öffentlichen Ort“, betont Stadtplanerin Edda Rabe. Die Christuskirche beherbergt den Mädchenchor Hannover und ist Spielort für zahlreiche Konzerte. Selbst bauen darf die Gemeinde die Rampe nicht, erläutert Pastorin Stefanie Sonnenburg. Der Grund gehört zwar der Kirche, sie hat ihn aber als öffentlichen Platz der Stadt überlassen. Zwei Stiftungen wollen mit rund 25.000 Euro zu den Baukosten beitragen. Der Bezirksrat Nord hat das Vorhaben einstimmig befürwortet.

Von Bärbel Hilbig

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