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Aus der Stadt Nichts für empfindliche Mägen
Hannover Aus der Stadt Nichts für empfindliche Mägen
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18:25 30.09.2018
Karolin Ludwig mit Sohn Louis, 4, vorm Riesenrad, für das Louis aber noch zu klein ist. Quelle: Foto: Katrin Kutter
Hannover

 Vorm Riesenrad sitzt Karolin Ludwig mit Sohn Louis. Sie machen Pause, während hinter ihnen mit der guten Aussicht über Hannover Umsatz gemacht wird. Für den Vierjährigen ist dieser Sonntag auf dem Oktoberfest schon lange vor dem Zubettgehen recht erfolgreich, es ist noch heller Tag, als sein Vater beim Dosenwerfen eine Stoffbanane für ihn gewann. Später kam dann noch ein Auto dazu und Zuckerwatte und Schmalzkuchen und wer weiß, was da noch kommen wird. Fahrgeschäfte, sagt Karolin Ludwig, sind aber noch nichts für das Kind, auch das eher gemächliche Riesenrad lässt sie in diesem Jahr noch aus. Sie selbst verzichtet ebenfalls, besonders auf die wilden Sachen, „ich bin zu alt und vertrage das nicht mehr so gut“.

Schöne Bilder vom ersten Wochenende des Oktoberfestes 2018.

Auf dem Oktoberfest sind einige Angebote am Start, für die ein empfindlicher Magen nichts ist. Das „U-3000“ richtet sich und seine Passagiere steil in die Höhe und glaubt man dem Ansager, dann erlebt das Publikum für vier Euro Eintritt eine „Simulation der internationalen Spitzenklasse“. Der „Skater“ wirft Kundschaft in Gondeln um diverse Körperachsen, als würde die Tauglichkeit seiner Mitfahrer für winterliche Atlantikkreuzfahrten getestet. Dennoch muss kein Mitarbeiter aufwischen, als zwei junge Mädchen und weitere Fahrgäste aussteigen. „Voll geil“, fanden sie dieses Hin- und Her-Geworfensein. Und ein paar Dutzend Meter weiter, in 60 Meter Höhe, neigen sich die Kabinen des „Around the world“ gerade so schräg, dass man dringend wünscht, die Leute vom Technischen Überwachungsverein haben bei der Abnahme gute Arbeit geleistet.

Von gum

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