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Aus der Stadt 1,1 Millionen Gäste kommen zum Schützenfest
Hannover Aus der Stadt 1,1 Millionen Gäste kommen zum Schützenfest
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00:18 11.07.2018
Gut besucht: Das Schützenfest 2018. Quelle: Christian Behrens
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Hannover

Eine positive Bilanz des 489. Schützenfestes in Hannover haben die Organisatoren am Sonntag gezogen: Rund 1,1 Millionen Besucher haben das zehntägige Volksfest nach vorläufigen Schätzungen besucht – rund 100 000 mehr als im Vorjahr. Ein wichtiger Faktor sei das traumhafte Sommerwetter gewesen, sagte Schützenpräsident Paul-Eric Stolle im Namen des Vereins hannoversches Schützenfest. „Ich kann mich nicht erinnern, dass es jemals ein Schützenfest ohne einen Tropfen Regen gegeben hat.“ Auch wenn der Besucherrekord aus dem Jahr 2013 nicht geknackt wurde, als der Rummel rund 1,5 Millionen Gäste lockte, zeigte sich die Stadt zufrieden: „Wir haben einen durchgängig positiven Eindruck“, sagte Oberbürgermeister Stefan Schostok.

Erfreulich sei, so ergänzte Eventmanager Ralf Sonnenberg, dass wieder mehr junge Leute auf den Festplatz gekommen seien. Der Mix aus Tradition und Moderne, auf den der Verein hannoversches Schützenfest, dem Stadt und Schützenvereine angehören, setzte, sei aufgegangen.

Es habe Zeiten gegeben, in denen die Zukunft des Festes unsicher gewesen sei, sagte Kevin Kratzsch stellvertretend für die Schausteller. „Aber das Schützenfest ist wieder da – und zwar mit Karacho“, ergänzte der zweite Vorsitzende des Niedersächsischen Schaustellerverbands. Auch Thomas Meyer, Vizepräsident des deutschen Schaustellerverbands, betonte, er würde nach dem Finale am Sonntag zufrieden aus Hannover abreisen.

„Es war ein grundsätzlich friedliches Fest“, sagte Nurhan Brune, Gesamteinsatzleiterin der Polizei. Das Sicherheitskonzept sei voll aufgegangen, es habe keine gravierenden Einsätze gegeben. Laut vorläufigen Zahlen vom Sonntag seien die Straftaten von 95 im Jahr 2017 auf 46 gesunken, ein „extremer Rückgang“. Ob die erstmalig eingesetzte Videoüberwachung künftig weitergeführt wird, wollte Brune am Sonntag noch nicht sagen. Das würde von den neuen Datenschutzbestimmungen abhängen, so die Einsatzleiterin. Die Eingänge wurden am Bildschirm überwacht, jedoch keine Straftäter direkt überführt. Florian Peters, Gesamteinsatzleiter Deutsches Rotes Kreuz, berichtete von 371 Einsätze auf dem Platz, 2017 musste das DRK 460 Menschen medizinisch versorgen.

Die Auswertungen zum neuen gastronomischen Konzept am Rundteil und zu dem vom Rat geforderten Shuttlebus nach Linden stehen noch aus. Die konkreten Zahlen werde es erst nächste Woche geben, so der städtische Eventmanager Sonnenberg. Gastronom Christoph Eisermann, der erstmals das Rondell betrieb, zeigte sich vorab zufrieden: „Der Biergarten war tagsüber sehr gut besucht. Zudem verzeichnen wir einen Zuwachs an Besuchern ab 23 Uhr.“

Von Marleen Gaida

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