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Aus der Stadt Brennende Gartenlauben: Es war Brandstiftung
Hannover Aus der Stadt Brennende Gartenlauben: Es war Brandstiftung
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17:29 15.04.2019
Die Polizei sucht dringend Zeugen nach der zweiten Brandstiftung in der List innerhalb von zehn Tagen. Quelle: Heidrich
Hannover

Das Feuer in der Nacht zu Sonntag in einer Kleingartenkolonie in der List ist vorsätzlich gelegt worden. Das haben die Ermittlungen der Polizei ergeben. Den Untersuchungen der Kripo zufolge war auf dem Gelände an der Tannenbergallee zunächst eine Laube in Brand gesteckt worden. Die Flammen hatten dann auf drei weitere Gebäude in unmittelbarer Nähe übergegriffen und sie zerstört. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf rund 80 000 Euro. Damit steht fest: In den Kleingartenkolonien Erholung und Wiesengrund sind innerhalb von zehn Tagen neun Gartenlauben vorsätzlich in Brand gesetzt worden.

Die Polizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Die Beamten prüfen auch, ob der 42-jährige Laubenpieper, der nach der ersten Brandstiftung als Verdächtiger festgenommen worden war und gegen den weiterhin ermittelt wird, auch für den zweiten Fall als Täter in Frage kommt. Bei dem Feuer Anfang April waren fünf Lauben zerstört worden. Die Polizei hatte den Verdächtigen allerdings nach der Befragung wieder entlassen. Am Tag danach waren, nach HAZ-Informationen, in den Kleingärten etliche Gartenpforten demoliert oder eingetreten worden.

Feuerwehr löscht brennende Gartenlauben

Verdächtiger wollte vor der Polizei flüchten

Die Ermittler waren dem 42-Jährigen unmittelbar nach dem ersten Brand auf die Schliche gekommen. Sie hatten den Mann in seiner Hütte entdeckt, die sich in unmittelbarer Nähe der betroffenen Hütten befindet. Als die Polizei ihn befragen wollte, versuchte er zu flüchten, wurde dabei aber festgenommen.

Der Vorstand des Kleingartenvereins hat den 42-Jährigen deshalb einbestellt. „Das ist bei uns so üblich, dass wie ein Gespräch führen, wenn es irgendwo Probleme gibt“, sagt Erwin Benkert, der erste Vorsitzende des Vereins. Die Brandstiftungen werden auch Thema bei der Jahreshauptversammlung der Laubenpieper im Mai sein. „Wir müssen jetzt nach vorne blicken und müssen nach Lösungen für die Probleme suchen“, sagt Benkert.

Von Tobias Morchner

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