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Aus der Stadt Bundeswehr und Polizei spielen Kostenlos-Konzert am Kröpcke
Hannover Aus der Stadt Bundeswehr und Polizei spielen Kostenlos-Konzert am Kröpcke
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21:53 26.06.2018
Die Orchester der Landes- und der Bundespolizei sowie das Heeresmusikkorps der Bundeswehr haben am Dienstag am Kröpcke ein gemeinsames Konzert gegeben. Quelle: Morchner
Hannover

Es war die größte Bühne, die das Eventmanagement der Stadt Hannover jemals auf dem Kröpcke aufgebaut hat. Doch Platz war gefragt, schließlich nahmen auf dem Podium am Dienstagnachmittag insgesamt 120 Musikerinnen und Musiker für ein gemeinsames Konzert Platz. Das Heeresmusikkorps Hannover unter der Leitung von Oberstleutnant Martin Wehn hatte sich zum zweiten Mal mit den Kolleginnen und Kollegen des Polizeiorchesters Niedersachsen und des Bundespolizeiorchesters Hannover zu einem gemeinsamen Auftritt zusammen getan.

Das Heeresmusikkorps Hannover hat zu einem gemeinsamen Konzert mit den Kollegen der Orchester der Landes- und der Bundespolizei auf den Kröpcke geladen. Mehrere Tausend Besucher verfolgten den rund 90-minütigen Auftritt. Die Musikerinnen und Musiker sammelten Spenden für die Caritas und das Soldatenhilfswerk.

Die Fanfare, die Star Wars-Komponist John Williams für die Eröffnung der Olympischen Spiele 1984 in Los Angeles geschrieben hatte, eröffnete den Auftritt. Es folgten unter anderem Auszüge aus dem Musical „Das Phantom der Oper“, ein Medley von Songs der Rockband Queen und Titelmelodien diverser James Bond-Filme. „Wir wollen zeigen, dass wir gute Musik präsentieren können und dabei Spenden für einen guten Zweck sammel“, sagte Oberstleutnant Wehn vor Beginn des Konzerts. Der Erlös des Konzerts ging an das Sodatenhilfswerk und an die Caritas, die damit den Mittagstisch für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Mühlenberg unterstützen möchte.

Oberbürgermeister Stefan Schostok freute sich in seiner Begrüßung über die Begeisterung der hannoverschen Bürger für Musik. „Konzertveranstalter holen Gruppen nach Hannover, für die die Tickets 50 oder 100 Euro kosten. Es muss aber auch kostenlose Musik für die Bürger geben“, sagte der Verwaltungschef.

Von Tobias Morchner

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