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Aus der Stadt 1500 Besucher informieren sich bei den Dog Days
Hannover Aus der Stadt 1500 Besucher informieren sich bei den Dog Days
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00:19 25.07.2018
Zu den Besuchern der Dog Days an der Stadionbrücke gehören Hunde und Menschen. Quelle: Samantha Franson
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Auch das gibt es: Hundeliebhaber, die sich mit Bedacht keines der Tiere anschaffen. „Wir mögen Hunde gerne“, erzählt Britta Schneider strahlend. Genau deshalb verzichtet sie. Die Tiere brauchen Gesellschaft und Beschäftigung, Schneider und ihr Mann Rico Brandt arbeiten aber beide Vollzeit. Die Veranstaltung Dog Days an der Stadionbrücke kommt der jungen Familie deshalb gerade recht. Vereinsleute informieren über die Eigenart von Rassen, Trainer zeigen Hunde beim Frisbee-Spiel, Aussteller bieten Massagen und Eis für die Vierbeiner. Die meisten der rund 1500 Besucher am Sonnabend und Sonntag schlendern entspannt mit den eigenen Hunden über das Gelände des SC Elite.

Bei der Veranstaltung Dog Days Hannover treffen sich Hundehalter auf dem Gelände des SC Elite an der Stadionbrücke.

„Die Hunde der Aussteller sind alle super erzogen“, lobt Rico Brandt. Tochter Viktoria traut sich sogar an die riesigen Irischen Wolfshunde heran. Die Tiere lassen sich gleichmütig von der Vierjährigen streicheln. Rüde Quax, im gleichen Alter wie Viktoria, bringt 72 Kilo auf die Waage und überragt das Kind deutlich. „Leider können sich wegen der Größe nicht viele Menschen so einen Hund halten“, bedauert Gabi Blume-Vossmann vom Irish Wolfhound Club. 1,5 Kilo Fleisch oder 800 Gramm Trockenfutter frisst ein ausgewachsener Wolfshund am Tag und läuft rund sechs Kilometer.

Dem Australian Shephard von Sabrina und Björn Obornik kommt es offenbar vor allem auf Tempo an. Maddy rast mit Vergnügen einem künstlichen Fuchsschwanz hinterher, den eine Zugmaschine kreuz und quer über einen großen Rasen flitzen lässt. „Das sie so einen Spaß daran hat, hätte ich nicht gedacht“, meint die Besitzerin. Die Oborniks wissen aber um Maddys Bewegungsdrang und gehen auch sonst mit ihr zum Hundesport beim PHV Sahlkamp. Hundetrainerin Janine Bennigsen empfiehlt ihre Zugmaschine ebenso wie Ball- oder Stöckchenwerfen nicht für jeden Hund. „Das verstärkt den Jagd- und Hetztrieb der Tiere. Bei aggressiven Hunden rate ich ab.“ Um Harmonie geht es den Damen vom Verein Joy 4 Dogs, die mit ihren Hunden eine Tanzvorführung zeigen. Bei Fuß gehen, das Frauchen umrunden oder durch die Beine schlüpfen: Am besten klappt das beim Square Dance. Das Publikum ist beeindruckt.

Nach Bewegung bei Hitze steht den Deutschen Neufundländern gar nicht der Sinn. Der dreijährige Cully-Bär verharrt stoisch neben Besitzer Rolf Rankenberg, wenn der über die Sanftmut der großen Hunde mit dem dicken wasserabweisenden Fell spricht. „Sie gehen sehr gerne ins Wasser, deshalb trainieren wir mit ihnen auch Lebensrettung.“ Wenn das nicht geht, liegt Cully-Bär im Sommer am liebsten im Keller.

Von Bärbel Hilbig

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