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Aus der Stadt Dauer-Schwarzfahrer sitzt in Haft
Hannover Aus der Stadt Dauer-Schwarzfahrer sitzt in Haft
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14:03 15.07.2018
Symbolbild. Quelle: AFP
Hannover

Ein 34-jähriger Mann sitzt wegen mehrfachem Schwarzfahren seit Freitag in Haft. Gerade einmal fünf Minuten lagen zwischen der Einleitung eines ersten Ermittlungsverfahrens und der nächsten Zugfahrt ohne Ticket.

Wie die Bundespolizei mitteilt, sei der Mann aus Eritrea zunächst im ICE von Hamburg nach Hannover unterwegs gewesen – ohne Fahrschein oder Geld. Der Mann stellte sich demnach schlafend, um einer Fahrkahrtenkontrolle zu entgehen. In Hannover angekommen, überprüfte die Bundespolizei den 34-Jährigen. Wegen Unstimmigkeiten hinsichtlich der Namensangabe nahmen die Beamten den Mann mit auf die Wache und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Leistungserschleichung gegen ihn ein. Der 34-Jährige verhielt sich laut Polizeiangaben dabei sehr unkooperativ, war aber einsichtig hinsichtlich des Tatvorwurfs. Anschließend konnte er die Wache wieder verlassen.

Von der Wache ins Bordbistro

Fünf Minuten später wurden die Beamten erneut von Bahn-Mitarbeitern gerufen. Der Mann saß in einem Zug im Bordbistro – erneut ohne Fahrschein. Zudem habe er sich gegenüber dem Personal aggressiv verhalten, teilt die Polizei mit. Nachdem er den Zug nicht freiwillig verlassen wollte, nahmen ihn die Beamten ein weiteres mal mit auf die Wache.

Flüchtling hat keinen festen Wohnsitz

Bei der anschließenden Durchsuchung fanden sie zahlreiche Fahrpreisnacherhebungen, die darauf hindeuten, dass er regelmäßig ohne Ticket mit dem Zug fährt. Der seit 2014 in Deutschland lebende Flüchtling hat nach Angaben der Polizei keinen festen Wohnsitz. Daher wurde er in Polizeigewahrsam gebracht und befindet sich nun bis zur Hauptverhandlung in Haft. Diese wird vermutlich Mitte der Woche stattfinden.

Von RND/ms

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