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Aus der Stadt Wer sammelt nach der Obike-Pleite die Räder ein?
Hannover Aus der Stadt Wer sammelt nach der Obike-Pleite die Räder ein?
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17:34 09.07.2018
Mehr als 500 Verleihräder von Anbieter Obike stehen in Hannover am Straßenrand. Quelle: Rainer-Droese
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Hannover

Dem asiatischen Mietrad-Anbieter Obike droht offenbar die Pleite. In seiner Heimat Singapur ist der Verleih bereits eingestellt. In Hannover soll es zwar noch möglich sein, über ein Programm auf dem Smartphone (App) Obike-Räder zu borgen, dennoch fragt sich die Stadtverwaltung, wie es weitergeht. „Wir haben noch keine offizielle Bestätigung für ein Insolvenzverfahren bekommen“, sagt Stadtsprecherin Michaela Steigerwald. Die Obike-Ansprechpartner in Deutschland seien derzeit nicht erreichbar. Sollte die Insolvenz bestätigt werden, werde man dem Unternehmen vier Wochen einräumen, um die Räder aus Hannover zu entfernen. Derzeit stehen mehr als 500 der gelben Fahrräder auf Straßen und Plätzen. Sollte Obike untätig bleiben, dürfte der Abtransport der Räder an der Stadtverwaltung hängenbleiben.

Obike hat auch in Hildesheim, Frankfurt, Berlin und München Räder postiert. Verträge mit den Kommunen gibt es nicht. Rechtlich ist das in Ordnung, weil Räder keine Genehmigung benötigen, um im Straßenraum zu stehen. „Wir haben Obike aber zur Auflage gemacht, dass die Räder nicht auf Grünanlagen parken und den Verkehr nicht behindern dürfen“, sagt Steigerwald. Das Unternehmen achte zudem darauf, dass die Räder stets gut über das Stadtgebiet verteilt sind.

Von Andreas Schinkel

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