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Aus der Stadt Wo in Hannover in 2019 Bombenräumungen anstehen könnten
Hannover Aus der Stadt Wo in Hannover in 2019 Bombenräumungen anstehen könnten
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00:18 13.01.2019
Auch 2019 soll es nach Möglichkeit wieder vier geplante Bombenentschärfungen in Hannover geben. Quelle: Uwe Dillenberg (Archiv)
Hannover

Die Stadt plant auch in diesem Jahr wieder mit vier festgelegten Bombenentschärfungen. 2017 hatte der Rat beschlossen, wieder systematisch nach Blindgängern im Stadtgebiet zu suchen. Vergangenes Jahr standen daraufhin diverse Gebiete unter anderem in Brink-Hafen und Bothfeld unter Beobachtung, allerdings gab es letztlich keine einzige Evakuierungsaktion. „Das heißt aber nicht, dass jetzt aufsummiert wird und 2019 acht bevorstehen“, sagt Feuerwehrsprecher Michael Hintz mit einem Grinsen.

Bereits am vergangenen Mittwoch gab es die erste Bombenentschärfung des noch jungen Jahres, diese zählte allerdings nicht zu den vier geplanten. „Das war ein spontaner Fund“, so Hintz. Der 250-Kilogramm-Blindgänger wurde bei Sondierungen auf einem Feld in Anderten entdeckt. Bei der systematischen Suche wiederum werten die Kampfmittelbeseitiger unter anderem historische Luftbilder aus dem Zweiten Weltkrieg aus und kontrollieren die sogenannten Cluster auch ohne konkrete Bauvorhaben.

Zuletzt untersuchte Verdachtspunkte in Bemerode haben sich nicht erhärtet, die Arbeiten in einem Areal in Ricklingen dauern laut Hintz noch an. Konkrete Angaben, welche Stadtteile als nächstes abgesucht werden sollen, kann er momentan noch nicht machen. Hintz: „Wir versuchen aber, die Belastung für Hannovers Bürger möglichst gleich zu verteilen.“

Von Peer Hellerling

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