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Aus der Stadt Gülle-Anschlag auf Hifi-Geschäft Thorenz in Hannover
Hannover Aus der Stadt Gülle-Anschlag auf Hifi-Geschäft Thorenz in Hannover
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19:07 18.02.2019
Auf das Hifi-Geschäft von Jürgen Thorenz ist am Montagmorgen ein Gülle-Anschlag verübt worden. Quelle: Michael Thomas
Hannover

Unbekannte haben in der Nacht zu Montag den Eingangsbereich des Hifi-Geschäfts Thorenz in der Innenstadt von Hannover mit Gülle attackiert. „Am Morgen stank es bestialisch“, sagt Inhaber Jürgen Thorenz der HAZ. Sowohl die Wände als auch die gläsernen Eingangstüren sind übersät mit braunen Flecken, Feuerwehr und Polizei sind vor Ort. „Es wurden erst einmal Messungen angestellt, um was es sich handelt“, sagt Thorenz. Am Sonntag sei noch alles in Ordnung gewesen. Der Gülle-Anschlag wurde entdeckt, als der Inhaber und seine Angestellten gegen 9.40 Uhr am Montag zur Arbeit erschienen.

Die Polizei ermittelt, wer hinter dem Anschlag steckt. Quelle: Michael Thomas

Wer hinter dem Angriff an der Karmarschstraße steckt, ist unklar. Eventuell könnte es etwas mit der Schließung des Hifi- und TV-Geschäfts zu tun haben, Ende Februar macht Thorenz endgültig zu. „Vielleicht hat sich jemand aufgeregt“, überlegt der Inhaber. „Manche Menschen können beim Schlussverkauf schon etwas rabiat werden.“ Allerdings falle Jürgen Thorenz niemand ein, der einen solchen Anschlag verübt haben könnte.

Kunden müssen durch den Hausflur

Der Eingangsbereich und Teile des Gehwegs mussten wegen der Untersuchungen zunächst abgesperrt werden. In der Zwischenzeit konnten die Kunden das Hifi-Geschäft nur über den Hausflur betreten. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen konnte das Saubermachen des Eingangs beginnen, im Laufe des Tages waren nahezu alle Spuren beseitigt – lediglich der Geruch blieb.

Ist es eine Straftat?

Die Polizei hat die Ermittlungen zum Güllewerfer aufgenommen. Die Beamten müssen nun beispielsweise die Frage klären, „ob es sich überhaupt um eine Straftat handelt“, sagt Behördensprecher Thorsten Schiewe. Dies hänge unter anderem davon ab, ob die Gülle relativ einfach und ohne bleibende Schäden von der Fassade entfernt werden konnte. Nichtsdestotrotz erbittet die Polizei Zeugenhinweise unter Telefon (0511) 109 28 20.

Von Peer Hellerling

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