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Aus der Stadt Kunst- und Musikfestival Muse läuft wieder
Hannover Aus der Stadt Kunst- und Musikfestival Muse läuft wieder
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00:19 12.07.2018
Muse Inspirationsweeks: Organisationsteam Cem Koc, Steven Solbrig, Holger Tippe (von links nach rechts). Vorne: Carolin Nax. Quelle: Tim-Frederik Moll
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Nordstadt

In Kiosk und Kirche, Geschäften und Galerien: An rund 100 Orten in der Nordstadt läuft vom 7. bis 22. September zum 4. Mal das Kunst- und Musikfestival Muse. Gut zwei Wochen lang stellen Profis und Amateure ihre Werke an erwartbaren und ungewöhnlichen Orten aus. Zahlreiche Ladeninhaber bieten ihre Geschäfte als Ausstellungsfläche oder Konzertraum an. Große Namen sind dabei: Totalkünstler Timm Ulrichs mischt wieder mit. Grafiker Johann Zambryski, der die Cover für Kraftwerk gestaltet, zeigt eigene Arbeiten. Und vor allem ist die Muse eine Spielwiese für Anfänger. „Das Schöne ist, dass sich viele trauen, zum ersten Mal auszustellen“, betont Mitinitiator und Galerist Cem Koc. „Wir wollen es bunt!“, unterstreicht Fotograf Steven Solbrig.

Koc hofft auf einen „freundlichen Ausnahmezustand“ im Stadtteil, wenn das Festival mit dem schrägen Namen Muse Inspirationsweeks läuft. „Wir sind schon ein wenig aufgeregt. Aber das ist wahrscheinlich auch nicht verwunderlich bei wohl 100 zu bespielenden Orten sowie 120 Künstlern und Künstlerinnen“, verrät Holger Tippe aus dem Team. Noch steht das Programm nicht komplett. Neben den Ausstellungen kalkulieren die ehrenamtlichen Organisatoren mit 25 bis 30 Veranstaltungen. Geplant sind Lesungen, Konzerte, Filmvorführungen sowie Klang- und Lichtinstallationen. „Und das alles ehrenamtlich und nicht kommerziell“, betont Kulturwissenschaftlerin Carolin Nax.

Kleine gelbe Fähnchen mit dem Aufdruck „Muse“ signalisieren vor Cafés und Geschäften, dass es sich um Veranstaltungsorte handelt. Viele Nordstädter Einrichtungen wie das Kino im Sprengel, die Lutherkirche, die Nordstadtbibliothek, das Stadtteilzentrum Bürgerschule, das Unabhängige Jugendzentrum (UJZ) Korn und der Hafven sind beteiligt. Das Sprengel-Kino lädt eigens die Arte-Autorin und Musikredakteurin Christine Franz ein, die ihren Film „Bunch of Kunst“ über die britische Post-Punk-Band Sleaford Mods vorstellt. Zeitgleich zeigt Simon Parfrement, Gründungsmitglied der Sleaford Mods, in der Bürgerschule seine Fotoserie „Story From The Streets“ über seine Heimatstadt Nottingham.

Für die Muse können sich Künstler und auch Geschäftsleute noch bewerben unter kontakt@muse-inspirationweeks.de oder Telefon (0172) 4013022.

Von Bärbel Hilbig

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