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Aus der Stadt Exponate gesucht: Polizei plant historische Ausstellung
Hannover Aus der Stadt Exponate gesucht: Polizei plant historische Ausstellung
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13:30 11.01.2019
Alarmbereitschaft der Schutzpolizei Hannover mit Panzerwagen am Welfenplatz im Jahr 1932. Quelle: Bernd Heinze
Hannover

Die Polizeidirektion Hannover plant für Ende Februar eine einmonatige Ausstellung zu ihrer eigenen Geschichte zu Zeiten der Weimarer Republik. Die Wanderausstellung mit Originalexponaten aus dem niedersächsischen Polizeimuseum trägt den Titel „Freunde – Helfer – Kämpfer“ und steht unter der Schirmherrschaft des Landesinnenministers Boris Pistorius (SPD). Um der für das gesamte Bundesland konzipierten Ausstellung mit passenden Elementen aus Hannover „mehr Lokalkolorit“ zu verleihen, sucht die hiesige Polizeidirektion nun entsprechende Exponate aus der Zeit von 1918 bis 1933.

„Wir möchten alle Bürgerinnen und Bürger zu einer ganz besonderen Zeitreise einladen, die die widersprüchliche Geschichte der Polizei in der Weimarer Republik zeigt“, sagt Polizeipräsident Volker Kluwe. In der Periode der jungen Demokratie sei die Idee einer bürgernahen, republikanischen Polizei entstanden, „mit Grundwerten, wie wir sie heute noch leben“, so Kluwe. Deshalb wollen die Planer der Ausstellung vor allem zeigen, wie der Wandel der Polizei in der Region Hannover erlebt wurde. Kluwe: „Wir hoffen, dass uns Artefakte, Anekdoten oder ähnliche Zeitzeugnisse erreichen.“

Dirk Götting vom Polizeimuseum Niedersachsen hat die Ausstellung konzipiert, der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung der preußischen Polizei mit Blick auf die Gebiete des heutigen Niedersachsens. Die Exponate aus Hannover sollen in diese Schau integriert werden, sie wird vom 25. Februar bis 31. März auf dem Gelände der Polizeidirektion an der Waterloostraße zu sehen sein. Wer Historisches der Polizei aus der Weimarer Republik besitzt und zur Ausstellung beitragen möchte, kann sich unter Telefon (0511) 109 10 52 beim Organisationsteam melden.

Von pah

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