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Aus der Stadt Grippe: Vierfachwirkstoff für alle Patienten
Hannover Aus der Stadt Grippe: Vierfachwirkstoff für alle Patienten
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00:17 13.10.2018
Vierfachserum gegen Grippe: Die Impfsaison hat begonnen. Quelle: Thomas
Hannover

Der Herbst lässt sich derzeit zwar allenfalls am Kalender festmachen, trotzdem ist jetzt offiziell die Saison für die Grippeschutzimpfung gestartet. „Idealer Zeitraum sind die Monate Oktober und November“, sagt Constanze Wasmus, Leiterin des Teams Allgemeiner Infektionsschutz im Gesundheitsamt der Region. „Die Grippewelle hat zwar noch nicht begonnen. Bis der volle Schutz aufgebaut ist, dauert es nach der Impfung aber etwa 14 Tage.“ Eine Impfung gegen Grippe sei nur einmal im Jahr notwendig und müsse innerhalb eines Winters nicht noch einmal aufgefrischt werden.

Die Zusammensetzung des Impfstoffes wird jährlich aktualisiert. Die Kassen übernehmen 2018 erstmalig die Kosten für die sogenannte Vierfachimpfung, die vor den vier häufigsten Influenza-Viren der A- und B-Linie schützt. 2017 haben nur Risikopatienten wie chronisch Kranke und Schwangere das Vierfachserum erhalten, alle anderen wurden mit dem weniger wirksamen Dreifachimpfstoff versorgt. Dieser schützte aber vor nicht vor einem der meist verbreiteten Virenstämme. Viele Menschen wurden trotz Impfung krank, die Grippewelle im letzten Winter fiel daher außergewöhnlich stark aus.

Einen hundertprozentigen Schutz vor Ansteckung bietet auch der Vierfachimpfstoff nicht. Trotzdem sei eine Impfung sinnvoll, da sie den Krankheitsverlauf abmildere, teilt die Ständige Impfkomission mit. Sie empfiehlt die Impfung insbesondere allen Patienten, die bei einer Grippe ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben. .

Erster Ansprechpartner für die Schutzimpfung sei der Haus- oder Kinderarzt. „Doch auch viele Fachärzte, beispielsweise Frauenärzte und Internisten, bieten die Impfung an.“ Je mehr Menschen gegen Grippe geimpft seien, desto schwerer könnten sich die gefährlichen Viren ausbreiten. „Denn nach wie vor gilt: Impfungen bieten einen wirksamen und sicheren Schutz gegen zahlreiche gefährliche Infektionskrankheiten“, betont Haffke.

Von Susanna Bauch

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