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Aus der Stadt Transporter fährt auf LKW – Fahrer lebensgefährlich verletzt
Hannover Aus der Stadt Transporter fährt auf LKW – Fahrer lebensgefährlich verletzt
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16:24 31.07.2018
Bei Garbsen ist ein Transporter auf einen Lastwagen aufgefahren. Der Fahrer wurde dabei eingeklemmt. Quelle: Christian Elsner
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Hannover

Der Unfall ereignete sich gegen 8.20 Uhr auf der A2 in Fahrtrichtung Dortmund: In Höhe der Rastanlage Garbsen fuhr ein Citroen Belingo am Stauende auf einen Lastwagen auf. Durch den Aufprall wurde das Führerhaus etwa 1,50 Meter unter den Lastwagen gedrückt und deformiert, teilte die Feuerwehr mit. Der Fahrer wurde hinter dem Steuer einklemmt.

Schwerer Unfall auf der A2 bei Garbsen: Ein Transporter ist an einem Stauende auf einen Lastwagen aufgefahren. Der Fahrer wurde dabei eingeklemmt und schwer verletzt.

Die Feuerwehr rückte aus und befreite den Mann. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit dem Rettungswagen in die MHH gebracht. Der Rettungshubschrauber wurde für den Transport nicht benötigt. Die Polizei konnte den Verletzten allerdings bisher nicht identifizieren, sein Zustand gilt weiterhin als kritisch.

Polizei filmt Gaffer

Die A2 war bei Garbsen eine Stunde lang gesperrt. Es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau. Die Verkehrsmanagementzentrale riet Autofahrern, das Gebiet weiträumig zu umfahren.

Die Polizei klagte nach dem Unfall über Gaffer: Sie stellte zwei Beamte ab, die von der Mittelleitplanke aus filmten, wie Vorbeifahrende mit ihrem Handy die Unfallstelle fotografierten oder filmten. Gegen sechs Verkehrsteilnehmer wurden Verfahren eingeleitet. Ein Motorradfahrer, der die nur zögerlich gebildete Rettungsgasse für ein schnelles Vorankommen nutzte, erhielt ein Bußgeld.

Wegen der zahlreichen Unfälle in der Vergangenheit auf der Autobahn 2 hat die Polizei auch in der vergangenen Woche die Einhaltung des Tempolimits auf der Strecke kontrolliert. Am Sonnabend, 21. Juli, und am Freitag darauf, stellten sie zwischen den Anschlussstellen Lehrte-Ost und Lehrte insgesamt 703 Autofahrer fest, die schneller als die dort vorgeschriebenen 60 Stundenkilometer unterwegs waren. 41 von ihnen müssen mit einem Fahrverbot rechnen. Zwei von ihnen müssen ihren Führerschein sogar für drei Monate abgeben, weil sie mit Tempo 121 geblitzt worden waren.

Von RND/sbü/tm

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